Der Dienstleistersektor in Deutschland zeigte im August weitere Anzeichen einer Stabilisierung: Der S&P Global Deutschland-Dienstleistungs-Purchasing-Managers-Index (PMI) lag bei 49,7, etwas unter dem Vier-Monats-Hoch von 49,8 im Juli, aber immer noch knapp unter der Schwelle von 50,0, die Wachstum von Verringerung trennt.
Der umfassendere S&P Global Germany Composite PMI Output Index stieg von 51,3 im Juli auf 51,8 und erreichte damit ein Fünfmonatshoch. Die Steigerung wurde durch eine stärkere Expansion der Produktionsaktivitäten unterstützt, die eine leichte Abschwächung der Dienstleistungsbranche gegenüberstellte.
Die Beschäftigungszahlen im Dienstleistungssektor erhöhten sich zum ersten Mal seit acht Monaten, wobei die Anstellungsrate nach dem durchschlagenden Anstieg von September 2023 nun wieder nahezu im langfristigen Mittel umlag. Der Zufluss von neuen Aufträgen stieg zum zweiten Monat in Folge, während sich die Lieferungen in den Export zum ersten Mal seit Mai 2023 wieder deutlich verbesserten, was eine achtmonatige Negativserie beendete. Die offenen Aufträge stiegen ebenfalls zum ersten Mal seit Februar.
Die Serviceunternehmen halten einen positiven Ausblick für die nächsten 12 Monate, obwohl das Geschäftsvertrauen vom Juli, in dem das Fünf-Monats-Hoch erreicht wurde, leicht abnahm. Der Optimismus basiert auf den Erwartungen einer geringeren globalen Handelskonjunktur, während die Unternehmen weiterhin erhöhte Kosten, strenge Finanzbedingungen und vorsichtige Kundenausgaben als Hauptprobleme nannten.
Die Inputpreisinflation beschleunigte sich auf das schnellste Tempo in drei Monaten, angetrieben durch höhere Kosten für Kraftstoffe, Löhne und elektronische Bauteile. Die Outputpreisinflation lag zwar etwas unter dem Niveau von Juli, blieb aber weiterhin über ihrem langfristigen Durchschnitt, was anhaltende Preissteigerungsdrucke in der gesamten Branche signalisiert.













