Der deutsche Öl- und Gasproduzent Deutsche Rohstoff verzeichnete im ersten Halbjahr einen Anstieg der Umsätze um 7,5 % auf 110 Millionen Euro, angetrieben durch höhere Ölpreise und einen Teilverkauf bei Almonty Industries.
Die EBITDA stieg in den sechs Monaten bis zum 30. Juni 2026 fast verdreifacht und belief sich auf 205,2 Millionen Euro, angetrieben durch einen Gewinn von 128 Millionen Euro aus der Veräußerung der Beteiligung an Almonty. Der operative Cashflow belief sich auf 70 Millionen Euro im Berichtszeitraum.
Der durchschnittliche realisierte Ölpreis stieg um 18 % auf 78,4 US-Dollar pro Fass, während operative Verbesserungen die Vermehrung der Bohrungen in Wyoming beinhalteten, wo die Produktion neu gebohrter Brunnen die Zielwerte übertraf.
Die Deutsche Rohstoff prognostiziert für das zweite Halbjahr 2026 einen Umsatz von 190 bis 210 Millionen Euro mit einem durchschnittlichen Tagesausgangsvolumen von 24.000 bis 26.000 Barreln Erdöläquivalent. Für das gesamte Jahr wird der Umsatz nun zwischen 300 und 320 Millionen Euro erwartet, während der EBITDA auf 380 bis 400 Millionen Euro prognostiziert wird.
Das Unternehmen hat nach dem teilweisen Verkauf seiner Anteile keinen aktualisierten Ausblick für Almonty Industries veröffentlicht.









