Deutsche Unternehmen stehen nach einer Studie, die am Donnerstag vom Deutschen Industrie-und Handelskammertag veröffentlicht wurde, unter intensivem Wettbewerbsdruck durch chinesische Unternehmen. Bei der Befragung von 1.300 Unternehmen gaben zwei Drittel an, dass der Wettbewerb aus der chinesischen Branche verstärkt zunahm, und bei der Industrie waren es 83 Prozent, die ähnliche Probleme nannten.
Volker Treier, Leiter des Aussenhandels der Industrie- und Handelskammern in Deutschland, erläuterte: "Die Art des Wettbewerbs hat sich geändert. Die chinesischen Unternehmen konkurrieren nicht mehr nur in Bezug auf Volumen und Preise. Sie sind technologisch stark, innovativ und zunehmend international präsent."
Das Handelsdefizit Deutschlands gegenüber China stieg im vergangenen Jahr um etwa 22 Milliarden Euro auf 89,3 Milliarden Euro (103,61 Milliarden US-Dollar). Das Ungleichgewicht wird vor allem durch einen Anstieg der Einfuhren aus China um 8,8 % und einen Rückgang der deutschen Exporte in das Land um 9,7 % verursacht. Trotz dieser Druckfaktoren planen 88 % der befragten Unternehmen nicht, sich von ihren Geschäftsfeldern zurückzuziehen.
Um den Wettbewerbsdruck zu bewältigen, beabsichtigen 60 % der Unternehmen, sich auf Produktinnovation zu konzentrieren, während 50 % auf Kostensenkungen setzen. Fast 30 % der Unternehmen streben eine stärkere Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern an, und 39 % planen den Ausbruch auf neue Märkte.













