G Mining Ventures übertrifft EPS-Vorhersagen, Umsatz schwächt sich im zweiten Quartal
Der Goldproduzent G Mining Ventures hat im zweiten Quartal 2026 die bereinigten Gewinnmargen (EPS) über die Prognosen hinausgeführt, verfehlte jedoch die Umsatzprognosen, da Produktionshemmnisse weiterhin bestanden.

G Mining Ventures teilte am Dienstag mit, dass das bereinigte Ergebnis pro Aktie im zweiten Quartal 2026 die Analystenerwartungen übertraf, der Umsatz jedoch unter den Prognosen blieb. Dies sei auf anhaltende operative Herausforderungen zurückzuführen.
Das in Vancouver ansässige Goldbergbauunternehmen meldete ein bereinigtes Ergebnis pro Aktie von 0,12 USD, was über der von Refinitiv konsolidierten Schätzung von 0,09 USD lag. Der Umsatz belief sich indes auf 42,3 Millionen USD und verfehlte damit die erwarteten 45,1 Millionen USD.
Die Produktion am Flaggschiff-Projekt des Unternehmens, der Tocantinzinho-Mine in Brasilien, blieb aufgrund von Verzögerungen bei der Ausrüstung und Arbeitskräftemangel eingeschränkt, wie die Führungskräfte im Rahmen der Ergebnispräsentation erklärten. G Mining Ventures bestätigte zwar seine Produktionsprognose für 2026 von 120.000 bis 130.000 Unzen Gold, wies jedoch auf mögliche Abwärtsrisiken hin, falls die Störungen anhalten.
Vorstandsvorsitzender Steve Stakiw räumte das Umsatzdefizit ein, betonte aber die Kostendisziplin und verwies auf eine Senkung der gesamten nachhaltigen Produktionskosten um 5 % im Jahresvergleich. Die Dividende blieb mit 0,01 USD pro Aktie unverändert zum Vorquartal.
Die Aktien von G Mining Ventures gaben im nachbörslichen Handel um 3,2 % nach, nachdem sie zuvor bis zu 2,1 % zugelegt hatten.


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