Die früheren FTX-Vorstandsmitglieder Caroline Ellison und Gary Wang erreichten einen Vergleich mit der US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) bezüglich ihrer Rolle beim Zusammenbruch der Börse im Jahr 2022 und konnten dadurch finanzielle Strafen vermieden, da sie bei der Untersuchung mitwirkten.
Die CFTC verhängte gegenüber Ellison ein fünfjähriges Trading-Verbot und gegenüber Wang ein achtjähriges Registrierungsverbot sowie ein fünfjähriges Trading-Verbot für Ellison. Beide Executives konnten im Rahmen der Einigung Strafen und die Rückerstattung illegal erbrachter Gewinne vermeiden. Ellison war bereits 2024 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er sich schuldig pleite für Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Börse gestanden hatte.
Die Vereinbarung ergibt sich aus den umfassenderen rechtlichen Folgen der Insolvenz von FTX, die von den Staatsanwälten als mehrjährige Betrugsdelikt mit Nutzung von Milliarden Dollar von Kunden, Investoren und Kreditgebern beschrieben wurde. Der Mitbegründer von FTX, Sam Bankman-Fried, steht derzeit aufgrund seiner Verurteilung Anfang dieses Jahres eine 25-jährige Haftstrafe.
Nishad Singh, der ehemalige technische Leiter der FTX, wurde im April separat dazu verpflichtet, 3,7 Millionen Dollar an illegalen Gewinnen zurückzuzahlen und einem vorübergehenden Registrierungs- und Handelverbot zu unterliegen, so die Unterlagen der CFTC. Die Behörde betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Sicherung der Klauseln und CFTC-Enforcement-Direktor David Miller erklärte, dass eine stabile Zusammenarbeit weiterhin ein prioritärer Punkt für die Abteilung ist.









