Die FIS hat eine eingebaute Banking-Plattform vorgestellt, die entwickelt wurde, um Bankdienstleistungen direkt in die Unternehmenssoftware zu integrieren, die von Geschäftskunden us-amerikanischer Banken verwendet wird. Die Plattform, deren Erscheinen für das vierte Quartal 2026 vorgesehen ist, erlaubt Banken, Konten, Karteneinrichtungen, Debitoren-und Kreditorenkonten sowie Funktionen zur Expensemanagement innerhalb bestehender Unternehmenstools anzubieten.
Die Lösung unterstützt mehrere Bereitstellungsmethoden, darunter APIs, SDKs, einbaubare Widgets und White-Label-Anwendungen. Banken können so mit vertikalen Software-Anbietern oder FinTech-Unternehmen zusammenarbeiten, um Banking-Funktionen in Partnerprodukte einzubauen. Konten, die über die Plattform eröffnet wurden, bleiben im bilanziellen Bestand der Bank, was die Eigentumsrechte der Kunden und die regulatorische Kontrolle gemäss den traditionellen Geschäftsmodellen sicherstellt.
Drei US-Banken – Cogent Bank, Commercial Bank of California und M&T Bank – werden an einem Pilotprogramm teilnehmen, um die Plattform vor ihrem kommerziellen Start zu testen. Jon Briggs, Global Head of Embedded Solutions and Money Movement bei FIS, betonte die Nachfrage nach integrierten Bankdienstleistungen in Geschäftssoftware. "Kunden fordern Bankdienstleistungen, die in die Software integriert sind, die sie täglich für die Verwaltung ihrer Geschäftsabläufe nutzen", sagte Briggs. "Diese Plattform ermöglicht es Banken, dieser Nachfrage gerecht zu werden, während sie ihre zentrale Rolle im Kundengeberverhältnis, der regulatorischen Aufsicht und dem Eigentum an Kundendaten beibehalten."












