Ferronordic meldet eine deutliche Steigerung des für das zweite Quartal 2026 erwarteten Nettogewinns. Diese Entwicklung ist vor allem auf die erhöhte Nachfrage nach Baumaschinen in den USA zurückzuführen, wo staatliche Infrastrukturinvestitionen die Bestellungen für Baugeräte ankurbeln.
Der schwedische Ausrüster für Industrieanlagen veröffentlichte vorläufige Ergebnispräsentationen für das zweite Quartal 2026. Darin wird ein spürbarer Anstieg der Profitabilität im Jahresvergleich ausgewiesen. Analysten führen diesen Gewinnsprung auf die starke Nachfrage nach Baggern, Ladegeräten und weiteren schweren Baumaschinen zurück – vor allem im Zusammenhang mit staatlich geförderten Infrastrukturprojekten in den USA.
Ferronordic, das sowohl in Europa als auch in Nordamerika tätig ist, betont, dass der US-Markt in diesem Quartal einen grösseren Anteil am Auftragseingang ausmachte. Konkrete Gewinnzahlen nannte das Unternehmen zwar nicht, verwies aber auf einen «erheblichen» Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Diese Entwicklung spiegelt die breiteren Trends im globalen Bausektor wider, wo die Infrastrukturausgaben mittlerweile über dem Niveau vor der Pandemie liegen. Die starke Präsenz von Ferronordic auf dem US-Markt – einem zentralen Wachstumstreiber der jüngsten Vergangenheit – unterstreicht dabei die Wirkung der staatlichen Konjunkturprogramme auf die industrielle Nachfrage.
Die Aktien von Ferronordic zeigten sich nach der Bekanntgabe zunächst unbewegt, da das Unternehmen noch keinen Termin für die vollständige Veröffentlichung der Quartalszahlen angekündigt hat.


