Ferronordic meldete im zweiten Quartal 2026 einen deutlichen Gewinnsprung und kehrte damit nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum in die schwarzen Zahlen zurück. Der Umsatzanstieg in den USA war dabei unerwartet stark.
Der schwedische Händler für Baumaschinen und Bergbauausrüstung erzielte im Quartal einen Nettogewinn von 128 Millionen schwedischen Kronen (12,3 Millionen US-Dollar). Im Vergleichszeitraum 2025 hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 42 Millionen Kronen verbucht. Die vorläufigen Zahlen wurden am Dienstag in einer Präsentation veröffentlicht.
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 2,1 Milliarden Kronen, wobei der US-Markt den Grossteil des Wachstums trug. Die Bestellungen aus den USA legten um 45 Prozent zu und übertrafen damit die Entwicklung in anderen Regionen. Die Geschäftsführung führte den Anstieg auf beschleunigte Infrastrukturinvestitionen und eine Erholung im Wohnungsbau zurück.
Die Bruttomarge verbesserte sich auf 19,5 Prozent (Vorjahr: 14,2 Prozent), was auf eine gestärkte Preissetzungsmacht und höhere operative Effizienz hindeutet. Die Betriebskosten blieben trotz des Umsatzwachstums weitgehend stabil, was die Gewinnentwicklung zusätzlich stützte.
In der Präsentation fehlten vollständige Finanzberichte sowie detaillierte Segmentaufschlüsselungen. Die detaillierten Zahlen werden am 19. August veröffentlicht, wenn Ferronordic zudem eine Investorenkonferenz zur Besprechung der Ergebnisse und der aktualisierten Prognose abhält.
Die Aktie von Ferronordic stieg im frühen Handel an der Nasdaq Stockholm um 4,2 Prozent und baute damit die Kursgewinne vom Vortag aus, nachdem die vorläufigen Zahlen bekannt wurden.


