Evercore ISI hat seine Empfehlung zur Aktie von Apple Inc. erneut bestätigt und führt damit die breitere Service-Ökologie des Unternehmens an, trotz der anhaltenden schwachen Umsätze im App Store.
Der Analyst behielt sein Preisziel von 365 US-Dollar für die Aktie bei, die zum Zeitpunkt der Note bei etwa 325 US-Dollar notierte. Die Einnahmen aus dem App Store gingen im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1% zurück, was den sechsten Monat in Folge einer leichten Abschwächung und den ersten jährlichen Rückgang seit November 2022 bedeutet. Das Segment Spiele war für diese Abschwächung verantwortlich, dessen Einnahmen im Jahresvergleich um etwa 10% rückgingsen, gegenüber einem Rückgang von 8% im Juli. Zahle man Spiele heraus, lagen die Einnahmen aus dem App Store bei etwa 8%.
Die Wachstumsraten waren unterschiedlich zwischen den Kategorien: Produktivitätsapps verzeichneten mit 40 % im Jahr livreichenden Zuwachs, gefolgt von Musik mit 18 % und Fotos und Videos mit 9 %. Die Einnahmen in den Kategorien Social Networking und Unterhaltung stiegen minimal oder nicht. Regionenweises betrachtet sanken die Umsätze im App Store der USA im sechsten Monat in Folge um 10 %, während Chinas Einnahmen um 8 % anstiegen und in Japan um 4 % zurückgingen.
Evercore ISI stellte fest, dass die anhaltende Schwäche im App Store die Bemühungen um einen zweistelligen Wachstum im Dienstensegment von Apple erschweren könnte, obwohl das Unternehmen die schwächeren Trends im App Store durch eine stärkere Performance in anderen Diensten kompensiert hat. Die Ratingnote des Unternehmens unterscheidet sich von den neutralen Meinungen von DA Davidson und Rosenblatt, die jeweils Zielpreise von 270 und 303 US-Dollar angeben.
Die Aktien von Apple sind im vergangenen Jahr um 42% gestiegen und handeln trotz der kürzlich auftretenden Herausforderungen im App Store deutlich über dem allgemeinen Markt. Laut Daten von InvestingPro gehört die Aktie zu den am überbewerteten im Markt im Vergleich zu ihrer Schätzung des fairen Werts.
Der Analystkommentar folgt der Führungsübergabe bei Apple, wobei John Ternus im September nach Tim Cooks Abgang die Rolle des CEO übernimmt.












