Die europäischen Dieselkistenmargen stiegen am Freitag auf 76,52 US-Dollar pro Fass, da der Futurpreis des schwefelarmen Gasschlagölts gegenüber Brent-Rohöl um 1,44 US-Dollar stieg, wie aus Marktdaten hervorgeht, die um 1530 Uhr MEZ erhoben wurden.
Die Steigerung spiegelt die zunehmende Raffinerieproduktion wieder, die darauf abzielt, der robusten Dieselnachfrage gerecht zu werden. Die Raffinerien verwandeln Kraftstoffe aus den FT Tanklagern, Benzin- und Heizölpoolen, um die Dieselproduktion zu steigern. Branchenanalysten vermerken, dass die erhöhten Dieselmargen starke Anreize für die Raffinerien bieten, die Dieselproduktion vor anderen Produkten zu priorisieren.
Nach Angaben der provisorischen Regierung vom August 20 verarbeiteten indische Raffinerien im Juli 5,62 Millionen Barrel Rohöl pro Tag, was einem Anstieg von 6,8 % gegenüber Juni entspricht. Der Anstieg der Verarbeitungsmengen entspricht der höheren Nachfrage nach Diesel und unterstützt die breiteren Raffinaderaktivitäten in der Region.
Die Exporte raffinierter Kraftstoffe Chinas nach Zielen außerhalb von Hongkong und Macau beliefen sich im Juli auf 1,74 Millionen Tonnen, mehr als das Doppelte des Juniums. Der starke Anstieg der Lieferungen umfasste Benzin, Diesel und Flugkraftstoff und spiegelt die erhöhte Exportkapazität und die Dynamik der globalen Nachfrage wider.
Die russischen Frachte von See- und Vakuumkraftstoff nach Saudi-Arabien beliefen sich im Juli auf 1,1 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 18 % im Vergleich zum Juni entspricht. Die Analysten führen den Rückgang auf saisonale Faktoren zurück, während Saudi-Arabien auch weiterhin die größte Bestimmungsdestination für diese Frachte ist, da im Sommer die Nachfrage nach Klimakühlung stieg.
Die verlagerten Handelsströme und die Anpassungen der Produktion unterstreichen, wie entsprechend die globalen Raffineriemärkte auf saisonale und regionale Nachfragebetriebe reagieren, wobei die Diesel-Margen als wichtiger Indikator für eine knappe Lieferung und operative Anreize dienen.












