EUR/USD, USD/JPY: Fed-Zinserhöhungsbeteiligungen nehmen ab, Yen bleibt schwach
Der Dollar bleibt trotz verringerten Erwartungen an Fed-Zinserhöhungen stark, während USD/JPY nahe an Multi-Jahreshochs bleibt und der Yen weiterhin schwach bleibt.

Der US-Dollar verzeichnete am Mittwoch einen weiteren Anstieg gegenüber Yen und Euro, als Erwartungen an Zinserhöhungen durch die Federal Reserve zurückgingen. Der Wechsel in der Marktsentimente folgte auf weichere als erwartete US-Wirtschaftsdaten, die Beteiligungen an aggressiven Geldpolitikverdichtungen durch die Fed verringerten.
Der EUR/USD-Paar handelte geringfügig tiefer, was eine moderate Abschwächung der Einheitswährung widerspiegelte, als Investoren die Ausrichtung der Europäischen Zentralbank für ihre Geldpolitik neu bewerteten. Die Abschwächung des Euros kam trotz einer leichten Verbesserung der Inflationsdaten in der Eurozone zustande, die die breitere Trendlinie der vorsichtigen Optimismus unter Händlern jedoch nicht änderte. Das Paar blieb innerhalb eines vertrauten Ranges, konsolidierte jüngste Verluste ohne klaren Ausbruch in eine bestimmte Richtung.
Inzwischen blieb das USD/JPY-Wechselkurs nahe an Multi-Jahreshochs, was die anhaltende Schwäche des Yens unterstrich. Die japanische Währung ist seit langem unter Druck, da sich die Geldpolitik zwischen Japan und den USA divergiert, wobei die Bank von Japan eine sehr lockere Geldpolitik beibehält, während die Fed potenzielle Zinssenkungen in diesem Jahr ankündigt. Die Abschwächung des Yens wurde weiter verschärft durch Japans anfällige Wirtschaftsrekonstruktion und gedämpfte Lohnwachstum, die die Notwendigkeit einer engeren Geldpolitik in Tokio begrenzten.
Analysten betonten, dass die Divergenz in der Zentralbankpolitik weiterhin die Währungsbewegungen antreibt, wobei der Dollar von höheren Realzinsen und einer relativ stärkeren Wachstumsausrichtung profitiert. Die mangelnde signifikante Intervention durch japanische Behörden, um die Yenschwäche zu bekämpfen, hat auch zum anhaltenden Abschwung der Währung beigetragen. Marktteilnehmer werden zukünftige US-Datenveröffentlichungen, einschließlich Verkaufszahlen und Arbeitsmarktdaten, genau beobachten, um weitere Signale über die Richtung der Fed-Geldpolitik zu erhalten.
Die Yenschwäche zeigt keine Anzeichen von Abnahme in der nahen Zukunft, da Händler strukturelle Faktoren wie Japans alternde Bevölkerung und anhaltende Handelsdefizite als Hauptwiderstände benennen. Das USD/JPY-Paar wird erwartet, dass es weiterhin erhöht bleibt, es sei denn, ein Wechsel in der globalen Risikosentiment oder eine Überraschungspolitikänderung durch die Bank von Japan einen Umkehrpunkt auslöst.
Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.
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