Äthiopien steht näher am Ausgehen der ungezeichneten Zahlungsunfähigkeit, nachdem die Ausschüttungsausschuss des Landes (OCC) eine Vorabvereinbarung zur Umstrukturierung der 1-Milliarden-Dollar-Euroanleihe genehmigt hat. Die Ausschusskommission, die von Frankreich und China gemeinsam geleitet wird, erklärte in einer Erklärung vom Freitag, dass der Entwurf der Vereinbarung mit den Anleihegläubigern den mit Äthiopien vereinbarten Grundsätzen zur Gleichbehandlung entspricht.
Die OCC stellte fest, dass die Vereinbarung mit Äthiopien respektiert wurde, was es der Regierung ermöglichte, die Vereinbarung umzusetzen. Die Restrukturierung folgt auf zahlreiche Versuche, die Schuldenkrise zu lösen, darunter ein im Januar unterbrechter Vorschlag, der von den bilateralen Gläubigern abgelehnt wurde, da die vereinbarten Entlastungsbedingungen nicht eingehalten wurden.
Die vorläufige Genehmigung erfolgt, nachdem Äthiopien im letzten Jahr einen Vertrag zur Umstrukturierung der externen Schulden mit bilateralen Kreditgebern abgeschlossen hat. Der Ausschuss äußerte auch Bedenken über eine vorgeschlagene 'New Money Warrant' in der Anleiheübereignungsvereinbarung und warnte, dass dies Anleiheinhabern eine vorteilhaftere Behandlung einräumen könnte als den offiziellen Kreditgebern. Diese Diskrepanz könnte bilateralen Kreditgebern zwingen, ihre Konditionen anzupassen, um die Gleichwertigkeit zu wahren, so die Erklärung der OCC.













