Der finnische Goldproduzent Endomines AB gab am Dienstag bekannt, im ersten Halbjahr 2026 Rekordumsätze und -produktion erzielt zu haben. Getragen wurde das Wachstum durch höhere Goldpreise sowie die Ausweitung der Förderung an den Standorten in Finnland und Schweden.
Das Unternehmen verbuchte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 158 Millionen Euro – ein Plus von 42 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Goldproduktion stieg um 35 % auf 124.000 Unzen. Die Ergebnisse lagen über der eigenen Prognose und spiegelten eine starke operative Performance an den Minen Kittilä und Fäboliden wider.
Trotz der positiven Zahlen gab die Endomines-Aktie an der Nasdaq Helsinki in den frühen Handelsstunden um 3,2 % nach. Investoren nahmen nach einem starken Jahresverlauf Gewinne mit. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 60 % zugelegt und damit die breiteren Marktgewinne im Goldsektor deutlich übertroffen.
Endomines führt das Wachstum auf eine disziplinierte Kostenkontrolle, verbesserte Erzgehalte in den Minen sowie günstige Marktbedingungen zurück. Dazu zählt ein durchschnittlicher Anstieg der realisierten Goldpreise um 12 % im Berichtszeitraum. Zudem verwies das Unternehmen auf Fortschritte bei den Explorationsprogrammen, die die Ressourcenbasis in Finnland und Schweden erweitert haben.
Die Geschäftsführung bestätigte die Jahresprognose 2026 mit einem Umsatzziel von 320 bis 340 Millionen Euro und einer Goldproduktion von 240.000 bis 250.000 Unzen – unter der Annahme stabiler Goldpreise und ohne größere operative Störungen. Analysten wiesen darauf hin, dass die Aussichten zwar konstruktiv bleiben, Bewertungsbedenken und Gewinnmitnahmen jedoch kurzfristig auf den Kurs drücken könnten.
Endomines ist vor allem in Finnland und Schweden tätig und legt dabei besonderen Wert auf nachhaltigen Bergbau sowie die Einbindung lokaler Gemeinschaften.



