Die Aktien von Edison International verloren am Donnerstag im Schlusshandel 5,9% nach einer Blockade eines Vorschlags von kalifornischen Gesetzgebern, die Versicherern untersagen soll, Energieunternehmen wegen Verluste durch Waldbrände zu verklagen.
Die Gesetzgebung, die Verjählichkeitsansprüche gegen Energieversorger wie die Edison-Einheit Southern California Edison hätten ausgeschlossen, konnte vor dem 31. August nicht fortgeschritten werden. Die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen scheiterten, wodurch das Unternehmen einer unbeschränkten Haftung aus Serienklagen der Versicherer gegenüber steht, die auf Waldbrände zurückzuführen sind.
Der Aktienkurs hatte kürzlich ein 52-Wochen-Hoch von 81,62 US-Dollar erreicht, aber fiel nach der Nachricht stark zurück. Der Peer aus dem Infrastruktursektor, PG&E, rutschte ebenfalls aufgrund derselben Entwicklung ab.
Die Analysten reagierten mit Herabstufungen und Zielpreisanpassungen. Barclays senkte Edison International von overweight zu equal-weight und senkte ihr Kursziel von 78 auf 75 USD. Die Bank begründete ihre Entscheidung mit steigender regulatorischer Unsicherheit in Kalifornien und dem bisherigen Outperform der Aktie im Vergleich zu kalifornischen Versorgungsunternehmen. Argus senkte die Aktie am 26. August von "kaufen" auf "halten" und vermerkte ein Risiko von Waldbrandschäden. Morgan Stanley und Wells Fargo hatten zuvor zu einem verkaufsmässigen Handeln übergegangen.
Der breitere US-Aktienmarkt zeigte eine begrenzte Reaktion, wobei der S&P 500 um 0,3%, der Dow Jones um 0,1% und der Nasdaq um 0,5% zurückging.












