Der Chefökonom der Europäischen Zentralbank, Philip Lane, sagte am Dienstag, dass die 3-Prozent-Inflationsrate im Euro-Raum immer noch zu hoch sei und unterstreiche die Notwendigkeit einer fortgesetzten restriktiven Geldpolitik.
Lane, der in Irland sprach, hob hervor, dass die Inflation zwar erheblich von den Doppelstellig-Inflationsraten im Jahr 2022 abgenommen hat, die aktuelle Rate aber immer noch um einen Prozentpunkt über dem Ziel der EZB von 2 Prozent liegt. Seine Bemerkungen unterstreichen den vorsichtigen Standpunkt der Zentralbank bei den anhaltenden Preisdrücken.
Die EZB hat in den letzten Quartalen eine restriktive Politik beibehalten, um die Inflation nachhaltig auf das Ziel zurückzuführen. Lanes Kommentare deuten darauf hin, dass die Politiker weiterhin wachsam sind bei den Inflationsdynamiken, auch wenn sich der breitere Trend der Entinflationierung im Euro-Raum fortsetzt.
Die Bemerkungen fallen in eine Zeit, in der die EZB die wirtschaftlichen Bedingungen und den angemessenen Tempo der Politiknormalisierung bewertet. Marktteilnehmer werden die weiteren Anweisungen von EZB-Beamten in den kommenden Wochen genau im Auge behalten.



