Die E-Mini-Rohöl-Futures stiegen am Donnerstag im Vormarktumsatz um 2,6 % auf 86,55 US-Dollar, angetrieben durch steigende Lieferrisiken im Hormuschlum und eine Verschärfung der Produktmärkte.
Die Erschütterungen sind auf eine erneute Störung im Golf zurückzuführen, wo die iranischen Truppen in der vergangenen Woche verstärkt Angriffe auf Schiffe im Strom von Hormuz verübt haben. Mehrere Tanker, die mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien verbunden sind, wurden getroffen, während US-Präsident Trump bestätigte, dass es keine Verhandlungen mit Teheran gibt und die US-Marinek blockade weiterhin gilt. Der Strom, ein Kreuzungspunkt von globaler Bedeutung für die Öltransporte, ist aufgrund des ungelösten Konflikts für den normalen Handelsverkehr de facto gesperrt.
Die Marktknappheit wurde durch rekordhohe Spreads für Diesel und Destillate untermauert, was auf eine starke Nachfrage nach Rohstoffen hinweist. Die Lagerbestände für Rohöl in den USA reduzierten sich laut den neuesten Daten der Branche um 328.000 Barrel in der letzten Woche, nachdem sie in der Vorwoche noch stark angestiegen waren. In der aktuellen Kurzfristprognose der Energy Information Administration wird prognostiziert, dass die globalen Ölreserven sich bis in das 3. Quartal 2026 weiter reduzieren werden, wodurch der strukturell strenge Lieferungstrend bestätigt wird.
Der breitere US-Aktienmarkt zeigte wenig Bewegung, wobei der S&P 500 unverändert war, der Dow Jones marginal niedriger und der NASDAQ nahezu unverändert. Händler beleuchteten auch die Protokoll der FOMC-Sitzung der Federal Reserve im Juli, um auf Hinweise zur Geldpolitik zu werfen, die den Dollar und die in Dollar denominierten Rohstoffpreise beeinflussen könnten.













