Der brasilianische Real gab am Dienstag leicht gegenüber dem US-Dollar nach, da die Spannungen im Nahen Osten und der Anstieg des Brent-Ölpreises die Nachfrage nach der US-Währung als sichere Anlage stützten.
Um 09:53 Uhr Ortszeit wurde der Kassakurs des US-Dollar mit 5.1863 Franken gehandelt, was einem Anstieg von 0,09% auf der Verkaufsseite entsprach. Am Montag hatte der Kurs bei 5.1814 Franken geschlossen, was einem Rückgang von 0,28% entsprach. Dollar-Futures für die Lieferung im Oktober an der B3 stiegen um 0,02% auf 5.2205 Franken.
Der US-Dollar-Index, der die US-Währung gegenüber einem Korb von sechs grossen Währungen misst, stieg um 0,20% auf 99.612. Brent-Rohöl-Futures erreichten rund 92 Dollar pro Fass und setzten damit die von eskalierenden geopolitischen Risiken im Persischen Golf getriebenen Kursgewinne fort.
Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran blieben nach neuen Angriffen in der Region und Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Teheran erhöht. Der Konflikt trug zu einer Verkaufswelle bei globalen Staatsanleihen bei, trieb die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe und verstärkte so die Attraktivität des Dollar als sichere Anlage.
In den Wirtschaftsdaten zeigte sich, dass das Bruttoinlandprodukt Brasiliens im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,5% gewachsen ist, nachdem es im ersten Quartal noch um 1,1% zugelegt hatte. Im Jahresvergleich stieg das BIP im zweiten Quartal um 2,0% und lag damit über der von Reuters befragten Ökonomen erwarteten Prognose von 1,8%. Die Daten spiegeln eine moderate Belebung der Wirtschaftstätigkeit in einem herausfordernden externen Umfeld wider.












