Der U.S. Dollar-Index fiel am Montag auf 98,78 und verlängerte seine Verluste aus dem Vorverkauf, da technische Indikatoren Überkaufsignale signalisierten. Der Index, der den grünen Dollar gegen einen Korb aus wichtigen Währungen verfolgt, ist in den vergangenen sieben Tagen um etwa 1,2 % gefallen, unter Druck von sich änderndem globalen Risikosentiment und Erwartungen nach weicheren US-Wirtschaftsdaten.
Die technische Analyse weist auf einen negativen Bias hin, da der Relative Strength Index (RSI) bei 23,6 liegt, weit unter dem neutralen Schwellenwert von 50. Der Average Directional Index (ADX) bleibt bei 39,6 hoch, was auf anhaltende Abwärtsimpulse hinweist. Ein Bärenflaggenmuster ist gebildet worden, mit einer Abschließung von 80 % direkt unter dem Hauptwiderstand zwischen 99,80 und 100,00.
Händler beobachten eng das Volumen-Zone zwischen 99,30 und 99,20, da ein Bruch unter diesem Niveau den Verkaufsdruck beschleunigen könnte. Die 99,40-99,80-Band ist als No-Trade-Zone aufgrund von unruhiger Kursentwicklung und Whipsaw-Risiko gekennzeichnet. Auf der Gegenseite könnte ein nachhaltiger Durchbruch über 99,90 die Bullen fangen, während ein sauberer Durchbruch über 100,10 die Kontrolle auf die Gegenseite verschieben würde.
Negativszenarien deuten auf potenzielle Abwärtsziele bei 99,30, 98,70 und 98,00 hin, mit Eintrittspunkten bei 99,80 oder 99,25 und Stopp-Lossen über 100,05. Im Gegensatz dazu könnte ein Bounce bei 99,35 oder ein Schließen über 100,15 die Kursschwankungen auslösen, die sich auf 99,85, 100,10 oder 100,50 konzentrieren. Die Invalidation-Level für die Bullen bleiben bei 100,10, für die Bären bei 99,15.



