Deutsche Bank hat ihre Earnings-Prognose für den FTSE 100 nach der Veröffentlichung der ersten Halbjahreszahlen angehoben, wobei stärker als erwartet ausfallende Unternehmensleistung und disziplinierte Kostenmanagement bei den großen Konstituenten im Fokus standen.
Die Bankenforschungsabteilung hat ihre EBIT- (Earnings-per-Share)-Schätzungen für den Index angepasst und die Revision auf eine Kombination aus resilientem Umsatzwachstum und operativen Effizienzgewinnen im ersten Halbjahr zurückgeführt. Deutsche Bank-Analysten hoben hervor, dass viele FTSE 100-Unternehmen ihre Gewinnprognosen übertroffen haben, unterstützt durch robuste Inlandsnachfrage und nachhaltige Preisfestsetzung in Schlüsselsektoren.
Kostenkontrolle erwies sich als kritischer Faktor bei der Revision, da Unternehmen trotz inflationärer Drucke verbesserte Margen erzielt haben. Die Bank stellte fest, dass die Lohnwachstumsrate innerhalb der Zielbereiche gehalten wurde, während die Versorgungskettenstörungen nachgelassen haben, was zu besser als erwarteten Rentabilitäten geführt hat.
Deutsche Bank wies auch auf ein günstiges makroökonomisches Umfeld hin, einschließlich stabilen Verbraucher-Ausgaben und einer schwächeren Pfund, die die Exportwettbewerbsfähigkeit der in London gelisteten Unternehmen gestärkt hat. Die von der Bank vorgenommenen EBIT-Schätzungen spiegeln nun eine optimistischere Wachstumsprognose für den Index wider, wobei mehrere namhafte Unternehmen eine Anpassung der Zielkurse erfahren haben.
Die Revision folgt einem breiteren Trend der Analystenoptimismus gegenüber dem FTSE 100, da Unternehmen Earningsberichte vorgelegt haben, die die ursprünglichen Prognosen übertroffen haben. Während Risiken wie geopolitische Spannungen und potenzielle Wirtschaftsschwäche bestehen bleiben, unterstreicht die Entscheidung von Deutsche Bank die Zuversicht in der Fähigkeit des Index, Earningswachstum in der Nähe zu sichern.



