Die Denison Mines Corp. hat Quartalszahlen vorgelegt, die beim Umsatz über den Analystenschätzungen lagen, beim Gewinn je Aktie jedoch die Prognosen verfehlten, während sich der Uranproduzent in einem volatilen Marktumfeld bewegte.
Das in Toronto ansässige Unternehmen verzeichnete im Quartal einen Umsatz von $19.2 Millionen und übertraf damit die von Refinitiv ermittelte Konsensschätzung von $18.5 Millionen. Der Gewinn je Aktie lag jedoch bei $0.02 und damit unter der Prognose von $0.04, was höhere operative Kosten und niedrigere realisierte Uranpreise widerspiegelt.
Die Produktionsvolumina von Denison blieben stabil; im Berichtszeitraum belauf sich der Ausstoß auf 1.2 Millionen Pfund Uran. Das Unternehmen führte den Umsatzanstieg auf verbesserte Absatzmengen und günstige Preisvereinbarungen zurück, wobei diese Zuwächse durch steigende Bergbaukosten und logistische Herausforderungen teilweise wieder aufgezehrt wurden.
Die Aktien von Denison gaben im nachbörslichen Handel nach der Veröffentlichung um 3.1% nach und weiteten damit die Verluste der vorherigen Sitzung aus. Analysten wiesen darauf hin, dass die Umsatzübertreffung zwar ermutigend gewesen sei, der Gewinnrückgang jedoch die anhaltenden Kostendrücke im Uransektor unterstreiche.
Denison betreibt die Uranfabriken McClean Lake und Key Lake in Saskatchewan, zwei der weltweit hochgradigsten Uranaufbereitungsanlagen. Das Unternehmen treibt weiterhin Expansionsprojekte voran, um die langfristige Produktionskapazität angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Kernenergie zu stärken.
Ein Sprecher von Denison lehnte eine Stellungnahme über die Ergebnisse hinaus ab.



