Deceuninck, der in Belgien ansässige Hersteller von Baustoffen, verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzanstieg von 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 420,10 Millionen Euro. Der Volumentum-Anstieg von 3,7 % wurde als der wichtigste Faktor für die Umsatzausweitung identifiziert.
Das bereinigte EBITDA stieg um 23,4 % auf 67,30 Millionen Euro, während sich die bereinigte EBITDA-Marge auf 16,0 % ausbreitete. Der Netto-Gewinn mehr als verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 26,20 Millionen Euro, und der Brutto-Gewinn belief sich für das Quartal auf 152,10 Millionen Euro.
Die Verbesserung der Rentabilität setzten das Unternehmen vor allem auf die stärkere Performance in der Türkei. Preis- und Sortimentsverbesserungen trugen dazu bei, negative Wechselkurseffekte durch die Schwankungen des US-Dollar und der türkischen Lira zu mildern.
Deceuninck erwartet, dass die Marktvolatilität auch im zweiten Halbjahr 2026 angesichts der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheit besteht. Das Unternehmen rechnet mit weiterhin gunstigen Rahmenbedingungen in der Türkei für den Rest des Jahres, während Nordamerika mit anhaltenden Hindernissen durch erhöhte Hypothekenzinsen und enge Arbeitsmarktbedingungen zu kämpfen hat.













