Die Aktien von Cullinan Oncology Inc. stiegen am Dienstag deutlich an, nachdem das Unternehmen positive Zwischenergebnisse aus einer klinischen Studie der mittleren Phase zu seinem Leitsubstanz CULL-122 bei Patienten mit metastasierten soliden Tumoren bekannt gegeben hatte.
Das Biotechunternehmen teilte mit, dass die Daten aus der laufenden Phase-2-Studie ein günstiges Sicherheitsprofil und ermutigende Anzeichen für klinische Wirksamkeit zeigten. Die Zwischenanalyse, durchgeführt von einem unabhängigen Datenüberwachungsausschuss, ergab keine neuen Sicherheitsbedenken. Cullinan Oncology plant, die detaillierten Ergebnisse auf einer kommenden medizinischen Konferenz vorzustellen.
CULL-122 zielt darauf ab, ein spezifisches Antigen zu adressieren, das auf soliden Tumoren exprimiert wird, und positioniert sich damit als potenzielle Behandlungsoption für Krebsarten, die gegenüber herkömmlichen Therapien resistent sind. Das Unternehmen hat bisher weder die genaue Anzahl der in der Studie eingeschlossenen Patienten noch die spezifischen untersuchten Tumorarten genannt.
Die Aktie, die in den letzten Handelssitzungen relativ flach notiert hatte, stieg in den frühen Handelsstunden um mehr als 30 % an, bevor sie einen Teil der Gewinne wieder abgab. Der Anstieg spiegelt die optimistische Einschätzung der Anleger zu den Aussichten des Medikaments wider, wobei Analysten darauf hinweisen, dass Zwischendaten die langfristige Wirksamkeit oder Sicherheit nicht vollständig abbilden können.
Cullinan Oncology mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, konzentriert sich auf die Entwicklung von Präzisionsonkologie-Therapien. Das Portfolio des Unternehmens umfasst weitere Substanzen, die auf solide Tumoren und hämatologische Malignome abzielen, wobei bisher keine eine regulatorische Zulassung erhalten haben.
Die klinische Aktualisierung folgt einem breiteren Aufschwung bei Biotech-Aktien, der durch das erneute Anlegerinteresse an Krebstherapien angesichts von Fortschritten in der Immuntherapie und zielgerichteten Behandlungen angetrieben wird.



