Der Ministerrat von Mali hat die Verlängerung der Erkundungslizenz von Cora Gold Limited für das Goldprojekt Sanankoro II genehemmt, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Die Verlängerung der Lizenz über 84,11 Quadratkilometer ist Teil eines umfassenderen Umstrukturierungsprozesses, der darauf abzielt, die Bergbauinfrastruktur unter einer einzigen Erkundungslizenz zusammenzulegen. Cora Gold, das an Londons AIM-Markt unter dem Börsensymbol CORA notiert ist, möchte nun eine Bergbauthemenverordnung für etwa 100 Quadratkilometer in Sanankoro in Betracht ziehen, bis die regulatorische Genehmigung vorliegt.
Die Genehmigung folgt auf das teilweise Aufheben des Moratoriums für Bergbau-Lizenzen in Mali im März 2025, das seit November 2022 die meisten neuen und übernommenden Anträge ausgesetzt hatte. Die Regierung hat seitdem die Bearbeitung von Verlängerungen, Übergängen von der Explorations- zur Produktionsphase und Lizenzübertragungen wieder aufgenommen, während neue Lizenzanträge weiterhin ausgesetzt bleiben.
Cora Gold erzielte im April 2026 eine Finanzierung in Höhe von 120 Millionen US-Dollar, die die Entwicklung bis zur Produktionsphase unterstützt, unter anderem durch eine Goldstromvereinbarung. Das Unternehmen setzt auch die Arbeiten auf dem Gebiet der Front-End Engineering Design (FEED) fort und plant Bohrprogramme zur Exploration von Depotsverlängerungen und deminschen Zielgebieten.
Das Sanankoro Gold Project umfasst fünf zusammenhängende Konzessionen innerhalb des Yanfolila Gold Belt. Die wahrscheinlichen Reserven des Projekts liegen auf 531.000 Unzen bei 1,13 Gramm pro Tonne, wie aus Unternehmensdaten hervorgeht. Bert Monro, der geschäftsführende Direktor des Unternehmens, bezeichnete die Erneuerung der Konzession als einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Sicherung der größeren Bergbaukonzession und zum Fortschreiten des Umstrukturierungsprozesses des Projekts.













