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Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank fordert eine Revision der deutschen Übernahmeregeln nach dem Angebot von Unicredit

Weidmann kritisiert die Übernahme der Unicredit wegen fehlender Kontrollegebühr und geringer Investorenbeteiligung. Warnt vor Arbeitsplatzabbau in Deutschland, um das Sparziel von 1,3 Milliarden Euro zu erreichen.

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Lucas Ferreira · Deals & Startups Desk · 24 Aug 2026 · 04:51 · 1 Min. Lesezeit
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Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank fordert eine Revision der deutschen Übernahmeregeln nach dem Angebot von Unicredit

Jens Weidmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Commerzbank, hat die Überprüfung der Übernahmegesetze in Deutschland nach dem Erwerb eines Mehrheitsanteils von Unicredit an dem Frankfurter Kreditinstitut gefordert.

Weidmann sagte der Süddeutschen Zeitung, dass Unicredit die Kontrolle mit einem finanziell unattraktiven Angebot sicherte, das den Anteilseignern keinen angemessenen Kontrollzuschlag bot. Von den rund 73 % der Anteile, die Unicredit ansprach, wurden nur etwa 18 % angeboten, wovon weniger als 3 % von institutionellen und privaten Investoren stammten. Der Rest stammte von Banken, die mit Unicredit verbunden sind, was zu Bedenken auffordert, die von Regulierungsbehörden geprüft werden sollten.

Der ehemalige Bundesbank-Präsident warnte auch vor bedeutenden innerbetrieblichen Stellenkürzungen bei der Commerzbank. Zur Erreichung der geplanten jährlichen Kosteneinsparungen von 1,3 Milliarden Euro von Unicredit innerhalb von 12 Monaten wären erhebliche Einschnitte in Deutschland erforderlich. Trotz dieser Bedenken bot Weidmann strategische Gespräche mit Unicredit-Chef Andrea Orcel an und betonte die Notwendigkeit, das Vertrauen nach dem langen Übernahmekampf wieder aufzuziehen. Die technischen Austauschgespräche zwischen Orcel und der Vorstandsvorsitzenden der Commerzbank, Bettina Orlopp, waren bislang eingeschränkt.

Weidmann forderte die deutsche Regierung auf, ihren 12-Prozent-Beteiligung an der Commerzbank zu behalten, um nationale Interessen zu schützen. Er wies darauf hin, dass der Staat seine Beteiligung letztendlich abbauen sollte – insbesondere angesichts der Rettung der Bank während der weltweiten Finanzkrise. Die Regierung verkaufte jedoch vor zweieinhalb Jahren einen Teil ihrer Aktien, die Unicredit anschließend nutzte, um seine Position aufzubauen. Orcel schlug ebenfalls vor, dass eine fortgesetzte Beteiligung Berlins von Vorteil sein könnte.

Die Bundesregierung dementierte kürzlich Berichte, dass sie bereit sei, ihre verbliebenen Anteile an der Commerzbank zu verkaufen. Unicredit hält inzwischen ungefähr die Hälfte der Aktien der Bank. Berlin hatte Unicredits unfreundlichen Übernahmeversuch wiederholt kritisiert, obwohl die Regierung zuvor Aktien verkauft hatte, die die Transaktion ermöglichten.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Lucas Ferreira
Deals & Startups Desk

Lucas covers M&A activity and startup funding rounds, tracking deal structures and valuations to explain what a transaction means for the companies and markets involved.

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