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Bug in Coldcard-Wallets: 100 Millionen US-Dollar an ungesicherten Guthaben

Ein kritischer Fehler in der Firmware von Coldcard blieb jahrelang unentdeckt und ermöglichte unbefugten Zugriff auf Wallets mit mehr als 100 Millionen US-Dollar. Der Bug unterstreicht die Risiken bei der Sicherheit von Hardware-Wallets.

MW
Marcus Webb · Crypto Desk · 18 Aug 2026 · 1 Min. Lesezeit
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Bug in Coldcard-Wallets: 100 Millionen US-Dollar an ungesicherten Guthaben

Ein bislang unveröffentlichter Schwachpunkt in der Firmware von Coldcard ermöglichte unbefugten Zugriff auf Kryptowährungswallets, wodurch mehr als 100 Millionen US-Dollar an Guthaben freigegeben wurden, wie Sicherheitsexperten berichteten. Der Fehler, der jahrelang nicht behoben wurde, rührt aus einem Programmierfehler im Wallets-Transaktionsprüfungsprozess, der Angreifern ermöglichte, Sicherheitsprüfungen zu umgehen und private Schlüssel zu extrahieren.

Coldcard, ein führender Anbieter von Hardware-Wallets für Bitcoin und andere Kryptowährungen, bestätigte den Fehler in einer Sicherheitsanweisung, die am Sonntag veröffentlicht wurde. Das Unternehmen stellte fest, dass der Fehler in Firmware-Versionen eingeführt wurde, die zwischen 2019 und 2023 veröffentlicht wurden, und dass etwa 50.000 Geräte weltweit betroffen waren. Obwohl der Schwachpunkt inzwischen in der neuesten Firmware-Update behoben wurde, bleiben Nutzer, die ihre Geräte nicht aktualisiert haben, weiterhin gefährdet.

Die Sicherheitsfirma Halborn, die den Fehler entdeckte, hob hervor, dass der Schwachpunkt aus einer Rassenbedingung in Coldcards-Code resultierte, die Angreifern ermöglichte, Transaktionsunterschriften zu interceptieren und zu manipulieren. Der Exploit erforderte physischen Zugriff auf das Gerät, was Bedenken hinsichtlich Lieferkettenschutzangriffe oder unbefugtem Zugriff während des Transports aufwirft. Halborn schätzte, dass etwa 1,2% der betroffenen Wallets – insgesamt etwa 100 Millionen US-Dollar an Kryptowährungen – bereits von unbekannten Akteuren geleert wurden.

Coldcard rief die Nutzer auf, ihre Firmware sofort auf Version 5.0.1 oder höher zu aktualisieren und ihre Wallet-Balances zu überprüfen. Das Unternehmen kündigte auch ein Rückzahlungsprogramm für betroffene Nutzer an, wobei der Umfang und die Eignungskriterien noch unter Beratung stehen. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitschancen im Kryptosektor, in dem Hardware-Wallets oft als Goldstandard für den Schutz von Vermögenswerten beworben werden.

Die Enthüllung kommt im Zusammenhang mit wachsender Kritik an der Sicherheit von Hardware-Wallets, bei denen in den letzten Jahren mehrere hochrangige Vorfälle die Schwächen selbst der renommiertesten Produkte hervorhoben. Coldcards Reaktion, einschließlich ihres Patches und der Rückzahlungsversuche, wird wahrscheinlich die Industriepraktiken für die Behandlung ähnlicher Schwächen in Zukunft prägen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Marcus Webb
Crypto Desk

Marcus reports on digital assets, from spot ETF flows to protocol-level developments in DeFi. He pays particular attention to how institutional adoption is reshaping crypto market structure.

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