Die Positionierung der Investoren in US-Aktien bewegte sich in der vergangenen Woche von der Akkumulation zur Liquidation. Die langen Positionen wurden reduziert, und neue kurze Positionen wurden eröffnet. Der Trendwechsel begann am Vorposten einer früheren Impulsunterstützung, wobei der Nasdaq unter den großen US-Indizes die stärkste regionale Schwäche zeigte. Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq ziehen sich in Richtung neutraler Bereiche zurück, was auf eine breite Verringerung der Risikobereitschaft hinweist.
Der Russell 2000-Index bleibt eine Ausnahme mit langfristigen Expositionswerten nahe den Dreijahres-Höchstdiensten. Strateginnen und Strategen warnten davor, dass das Risiko von Gewinnmitnahmen steigen würde, wenn sich das beispiellose Abwärtstrend fortsetze, was die Empfindlichkeit desIndices gegenüber weiterem Druck nach unten betonte.
In Europa ist der Aufwärtstrend weiterhin der positivste unter den entwickelten Märkten und wird als "mild bullish und deutlich über den neutralen Ebenen" beschrieben. Die jüngsten Flüsse wurden durch neue Kurzpositionen im EuroStoxx und im DAX verursacht, während europäische Banken und der FTSE eine erhöhte Liquidierung von Langpositionen verzeichneten. Der DAX in Deutschland stellt eine taktische Gefahr dar, da profitable Langpositionen neben stark verlustbringenden Kurzpositionen coexistieren, was zu einer "asymmetrischen Flüssigkeitsdynamik" führt, die die Volatilität verstärken könnte.
Der südkoreanische KOSPI-Index zeigt eine gemischte Situation: Die Handelsbewegung wird stärker von Kurzverkaufen als von klaren bullischen Überzeugungen angetrieben. Die Strateginnen und Strategen der Citi verweisen auf eine breitere Umschichtung hin zu einem "empfindlicheren und zerbrechlicherem Risikoklima", was den potenziellen Anstieg der Volatilität auf den globalen Aktienmärkten unterstreicht.













