Die Aktien chinesischer Fluggesellschaften rückten am Montag nach schwachen Resultaten im ersten Halbjahr und einem starken Anstieg der Treibstoffkosten aufgrund der gestiegenen Ölpreise zurück.
Die Aktien von Air China fielen in Hong Kong um 5 Prozent, nachdem der Fluggesellschaft ein Nettogewinn von 2,3 Milliarden Yuan (340 Millionen US-Dollar) im ersten Halbjahr bekanntgegeben hatte, was einen Anstieg zum Vergleichswert von 1,8 Milliarden Yuan im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres darstellt. China Eastern Airlines verzeichnete einen Verlust von 2,2 Milliarden Yuan gegenüber 1,4 Milliarden Yuan im Vorjahr. China Southern Airlines sank um 5,5 Prozent, und Cathay Pacific verlor 2,2 Prozent.
Die Leistungsdaten des Sektors spiegelten breitere Herausforderungen wider, insbesondere höhere Kraftstoffkosten und begrenzte Absicherung gegen Preisvolatilität. Der Wettbewerbsdruck im Inland in China schränkte die Fähigkeiten der Fluggesellschaften ein, die Kosten durch die Ticketpreise auszugleichen.
Die Brent-Rohöl-Futures stiegen am Montag über die Marke von 90 US-Dollar pro Fass und wurden von der geopolitischen Spannung angetrieben, nachdem US-Truppen iranische Raketen auf der Insel Larak getroffen hatten. Iran revanchierte sich mit Angriffen auf US-Streitkräfte in Jordanien, was die Versorgungssorgen verstärkt und die Ölpreise weiter erhöht hat. Die Kosten für Jetcraftstoffe, eine wichtige Ausgabenposition für Fluggesellschaften, steigen parallel zum Rohölpreisrally, was die Gewinnmargen unter Druck setzt.
Analysten stellten fest, dass chinesische Airlines besonders anfällig sind für Schwankungen der Kraftstoffpreise aufgrund begrenzter Absicherungskonzepte und der konkurrenzbeherrschenden Marktverhältnisse. Die Aussichten für den Sektor hängen weiterhin von der Stabilität der Ölpreise sowie der Erholung der Nachfrage im Inland ab.












