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Chinas Zentralbank belässt Leitzinsen im August zum 15. Mal in Folge unverändert

Die People’s Bank of China hält den Einjahres- und den Fünfjahres-LPR bei 3,00 % bzw. 3,50 %. Schwache Inlandsnachfrage und die engen Spielräume des Bankensektors schränken die geldpolitischen Optionen ein.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 21 Aug 2026 · 00:22 · 1 Min. Lesezeit
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Chinas Zentralbank belässt Leitzinsen im August zum 15. Mal in Folge unverändert

Die Zentralbank Chinas hat ihre Benchmark-Leitzinsen im August zum 15. Mal in Folge unverändert gelassen. Der Einjahres-LPR bleibt bei 3,00 %, der Fünfjahres-LPR bei 3,50 %. Die Entscheidung, die am Donnerstag in Shanghai bekannt gegeben wurde, entspricht den Erwartungen aller 25 von Reuters befragten Marktteilnehmer.

Die konstante geldpolitische Haltung folgt auf die Juli-Daten, die eine anhaltend schwache Inlandsnachfrage zeigen – darunter einen Rekordrückgang bei den neuen Yuan-Krediten, bedingt durch saisonale und strukturelle Belastungen. Barclays schrieb in einer Analyse, dass die People’s Bank of China (PBOC) die Leitzinsen sowie den Mindestreservesatz (RRR) voraussichtlich bis 2026 nicht senken werde. Als Begründung verwies die Bank auf den Bericht der Zentralbank zur Geldpolitik im zweiten Quartal sowie auf das aktuelle geldpolitische Rahmenwerk.

Analysten wiesen darauf hin, dass zwar die jüngste Aufwertung des Renminbi einige Spielräume für eine Lockerung der Geldpolitik geschaffen habe, doch die nahezu historischen Tiefstände der Nettozinsmargen (NIM) der Banken die Möglichkeiten für weitere Senkungen der Kreditzinsen einschränken. Traditionell gehen die NIMs mit den Leitzinsen zurück, da Kreditzinsen, die an den LPR gekoppelt sind, nach einer Senkung der Leitzinsen nach unten angepasst werden.

Die politischen Entscheidungsträger haben eine Verschiebung hin zu fiskalischen Massnahmen signalisiert, darunter beschleunigte Ausgaben für bereits genehmigte Infrastrukturprojekte, um das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte zu stützen. Die vorsichtige Haltung der Zentralbank spiegelt die anhaltenden Bedenken wider, dass die Kreditnachfrage der Haushalte und die industrielle Aktivität trotz eines insgesamt lockeren geldpolitischen Umfelds gedämpft bleiben.

Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der China als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt versucht, Wachstum zu stützen und gleichzeitig die finanzielle Stabilität angesichts struktureller Herausforderungen im Immobiliensektor und der breiteren wirtschaftlichen Neuausrichtung zu wahren.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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