Der Schweizer Energiekonzern BKW AG konnte im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg des Nettoerzhlsses um 7% auf CHF 217,6 Mio. verzeichnen, obwohl der operative Nettoerzwlss nach einem Minus von 19,6% auf CHF 169,1 Mio. fiel. Der Umsatz sank um 3,1% gegenüber dem Vorjahr auf CHF 2,2 Mrd., und das EBIT reduzierte sich um 15,1% auf CHF 263,7 Mio.
Der operative Cashflow belief sich auf 225 Millionen Schweizer Franken, und der freie Cashflow verbesserte sich auf 96,6 Millionen Franken von 28,6 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Der Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 52,3 Prozent, was einem Anstieg von 1,4 Prozentpunkten entspricht, während der Netto-Schuldstand gegenüber EBITDA weiterhin stabil bei ungefähr 1,0x blieb. Die liquiden Mittel und gleichrangigen Verbindlichkeiten beliefen sich auf 699,7 Millionen Schweizer Franken.
Der Geldeingang von Mühleberg STENFO belief sich auf 27,7 Millionen Franken und war damit ein Umkehrung des Verlusts von 9 Millionen Franken im Vorjahr. Der Aktienkurs der BKW notierte bei 130,2 Franken, ein Rückgang von 0,99 % im Tagesverlauf, und blieb 29 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 183,5 Franken.
CEO Robert Itschner betonte die finanzielle Stabilität des Unternehmens und erklärte, dass die Märkte weiterhin "signifikante Möglichkeiten für profitablen Fortschritt" bieten. CFO Martin Zwyssig merkte an, dass geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten die Handelspositionen verwaltungsungewollt verdichten.
Für das Gesamtjahr 2026 konsolidierte BKW die EBIT-Richtlinien von CHF 650 Millionen bis CHF 750 Millionen, wobei das Management ein Ergebnis am unteren Ende der Bandbreite erwartet. Das langfristige Ziel für 2030 von BKW bleibt eine EBIT-Bandbreite von CHF 850 Millionen bis CHF 1,2 Milliarden. Das Produktionsportfolio von BKW wuchs um 80 Megawatt auf 3,6 Gigawatt, während die Kapazität im direkten Vertrieb mit 7,9 Gigawatt und die virtuellen Kraftwerkskapazität mit 2,6 Gigawatt quantitativ gestiegen ist.










