Binance lieferte Transaktionsdaten und Identitätsdokumente an russische Behörden, die später in einem Terrorismusfinanzierungsfall gegen Yuri Belenkiy verwendet wurden, wie ein Reuters-Bericht berichtet.
Die Dokumente, die der weltgrößte Kryptowährungshandel bereitgestellt hat, wurden in den rechtlichen Verfahren gegen Belenkiy zitiert, der wegen der Finanzierung von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine angeklagt wurde. Der Fall unterstreicht die zunehmende Aufsicht über digitale Vermögenswerte inmitten breiter geopolitischer Spannungen.
Reuters gab nicht an, wann die Daten weitergeleitet wurden oder ob Binance durch rechtliche oder regulatorische Anforderungen dazu gezwungen wurde. Der Handel hat sich nicht öffentlich zu dem Bericht geäußert. Die russischen Behörden haben auf Anfragen zur Klarstellung nicht geantwortet.
Der Fall unterstreicht die Bedenken hinsichtlich des potenziellen Missbrauchs von Kryptowährungshandelsplattformen bei grenzüberschreitenden Finanzverbrechen, insbesondere da Behörden in mehreren Ländern die Überwachung von digitalen Vermögenswerten verschärfen. Binance, das weltweit operiert, hat in mehreren Märkten regulatorische Herausforderungen zu bewältigen, einschließlich Ermittlungen in Bezug auf die Einhaltung von Vorschriften zum Bekämpfen von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Belenkiys Anwälte haben sich nicht zu den Anfragen geäußert, ob die Daten im Fall verwendet wurden.



