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Bilfinger-Aktien fallen nach schwacher Gewinnmargen-Prognose für 2025

Deutscher Industrie-Dienstleister senkt Jahresmargen-Ziel – Projektverzögerungen und Kostendruck drücken Ergebnis. Aktie verliert 3,2 Prozent.

PA
Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 15 Aug 2026 · 1 Min. Lesezeit
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Bilfinger-Aktien fallen nach schwacher Gewinnmargen-Prognose für 2025

Die Aktien der Bilfinger SE gaben am Dienstag nach, nachdem der deutsche Industrie-Dienstleister seine Gewinnmargen-Prognose für 2025 gesenkt hatte. Gründe dafür seien Projektverzögerungen und steigende Kosten.

Das Unternehmen, das industrielle Instandhaltungs- und Bauleistungen anbietet, erwartet nun eine bereinigte EBITA-Marge von 4,0 bis 4,5 Prozent für das Gesamtjahr. Bisher hatte Bilfinger eine Spanne von 4,5 bis 5,0 Prozent genannt. Als Begründung für die Anpassung führte das Unternehmen eine langsamere Projektabwicklung als erwartet sowie eine höhere Kosteninflation in den eigenen Geschäftsbereichen an.

Die Analysten von Jefferies werteten die angepasste Prognose als negative Überraschung, behielten aber ihre Halte-Empfehlung für die Aktie bei. "Die Margenkompression spiegelt die breiteren Herausforderungen im Industriesektor wider, insbesondere in Europa", schrieb die Bank in einer Mitteilung. Zudem wurde das Kursziel von 23 auf 21 Euro reduziert – unter anderem wegen der schwächeren kurzfristigen Ertragskraft.

Die Bilfinger-Aktie schloss in Frankfurt mit einem Minus von 3,2 Prozent bei 19,40 Euro und damit schwächer als der breite DAX. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 12 Prozent an Wert verloren, belastet durch makroökonomische Gegenwinde und eine nachlassende Nachfrage in wichtigen Endmärkten.

Die angepasste Prognose folgt auf eine EBITA-Marge von 4,2 Prozent im ersten Halbjahr, die unter den Markterwartungen lag. Bilfinger verwies dabei auf anhaltende Lieferkettenprobleme und Fachkräftemangel als zusätzliche Belastungsfaktoren für die Projektplanung.

Trotz der schwächeren Gewinnaussichten bestätigte das Unternehmen seine Jahresumsatzprognose von 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro. Dies unterstreiche die Zuversicht, neue Aufträge akquirieren zu können. Bilfinger verfügt über einen starken Auftragsbestand, der die Umsatzstabilität in der zweiten Jahreshälfte stützen soll.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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