BEWi ASA verzeichnette im zweiten Quartal 2026 einen Anstieg der bereinigten EBITDA um 57 % auf 34 Millionen Euro, was auf steigende Volumina und verbesserte Preise in den Segmenten Isolierung und Bau, Verpackung und Recycling zurückzuführen ist. Der Nettoumsstieg betrug 19 % gegenüber dem Vorjahr auf 246 Millionen Euro, während sich die EBITDA-Marge von 10,4 % im selben Zeitraum des Vorjahres auf 13,8 % erhöhte.
Das Oslo-notierte Unternehmen verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzanstieg von 13 % auf 475 Millionen Euro, wobei das justierte EBITDA um 52 % auf 59,5 Millionen Euro stieg. Der freie Cashflow belief sich im 2. Quartal auf 37 Millionen Euro, was durch Mittelaufgelage unterstützt wurde. Der Netto-Schuldriese ging von 7,5x auf 2,7x zurück und nähert sich damit dem mittelfristigen Ziel des Unternehmens von unter 2,5x.
Christian Bekken, CEO, sagte, die Ergebnisse zeigten, dass die Zielsetzung des Unternehmens für einen EBITDA-Margin von 15 % erreichbar ist. Stein Inge Liasjø, CFO, legte die gute Performance auf höhere Umsätze und eine verbesserte Auslastung zurück und betonte, dass mehr des EBITDA-Zuwachses direkt in Bares fließt.
Die Segmentleistung zeigte für die Division Isolierung und Bau einen Anstieg des EBITDA um 69%, mit einem Umsatzplus von 18% und Margen auf 12,6% gegenüber 8,9% im Vorjahr. Der Umsatz der Division Verpackung und Komponenten stieg um 16%, und das bereinigte EBITDA wuchs um 17%, wobei die Margen bei 16% lagen. Die kredenz orientierte Geschäftstätigkeit, die im Wesentlichen auf Recycling ausgerichtet ist, stieg um 28%, und das EBITDA lag mit 2,5 Millionen Euro positiv, gegenüber einem Verlust im Vorjahreszeitraum.
BEWi konnte seine mittelfristigen Ziele von 1 Mrd. Euro Umsatz und einer EBITDA-Marge von 15 % vom Markt halten, was einer bereinigten EBITDA von rund 150 Mio. Euro entspricht. Das Unternehmen erwartet unter diesen Zielen einen freien Cashflow von rund 75 Mio. Euro pro Jahr, ohne größere neue Projekte und Finanzierungen. Die negativen Nettofinanzposten verbesserten sich auf minus 9,3 Mio. Euro von minus 11,8 Mio. Euro im Vorjahr.









