Der schweizerische Regionalbank Banque Cantonale Vaudoise (BCV) meldete für das erste Halbjahr 2025 ein Plus von 5% beim Nettoertrag auf 225 Millionen Franken, da die Gesamtumsätze um 2% auf 593 Millionen Franken angestiegen sind. Der operative Gewinn stieg um 5% auf 263 Millionen Franken, angetrieben durch den Wachstum bei den gebührenbasierten und handelsbezogenen Erträgen, obwohl die Nettozinsmarge stagnierte.
Das Nettogewinn aus Zinsen blieb im Jahresvergleich gleich bei CHF 268 Mio., da die höheren Kreditvolumina den Effekt niedriger Zinssätze ausgleichen. Die Erträge aus Gebühren stiegen leicht um 5 % auf CHF 206 Mio., unterstützt durch eine stärkere Aktivität auf den Kapitalmärkten, während die Erträge aus Handel um 3 % auf CHF 102 Mio. anstiegen, teilweise aufgrund eines erhöhten Geschäftsvolumens mit strukturierten Produkten. Die übrigen ordentlichen Erträge lagen im Wesentlichen unverändert bei CHF 17 Mio.
Die Betriebskosten erhöhten sich um 2% auf CHF 287 Mio., wobei die Personalkosten um 1% auf CHF 201 Mio. und die übrigen Kosten um 3% auf CHF 86 Mio. stiegen. Die Abschreibungen und Amortisationen sanken um 5% auf CHF 40 Mio. Der Return on Equity belief sich auf 11,3%, während die Bank eine solide Kapitalposition mit einem CET1-Ratio von 17,6% und einem Eigenkapital in Höhe von CHF 3,8 Mrd. aufrechterhielt.
Die Bilanzausweitung setzte sich fort, wobei die liquiden Mittel um 3 % auf CHF 63,3 Milliarden gestiegen sind. Die Hypothekendarlehnungen stiegen um 2 % auf CHF 36,3 Milliarden, während die sonstigen Kredite um 3 % auf CHF 6,6 Milliarden zugenommen haben. Kundenanlagen an der passiven Seite legten um 3 % auf CHF 39,4 Milliarden zu.
Die verwalteten Aktiva stiegen um 6 % auf CHF 141,8 Milliarden, wovon CHF 5,3 Milliarden auf Marktergebnissen und CHF 2,4 Milliarden durch Nettozuflüsse an neuen Kapital stammten. Die Zuflüsse stammen sowohl aus den Privat- und Retail-Kunden als auch aus institutionellen Vermögensverwaltungen. Im Mai zahlte die BCV CHF 379 Millionen an Dividenden zu einem Kurs von CHF 4,40 je Aktie. Sowohl S&P als auch Moody's bestätigten die Bewertungen „AA“ und „Aa2“ mit einer stabilen Prognose.













