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Basilea erhöht Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 nach starken Halbjahreszahlen

Schweizer Pharmafirma verbucht im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 119 Millionen Franken – ein Plus von 14 % – und verdoppelt ihre Jahresgewinnprognose dank starker Verkäufe von Cresemba und Zevtera.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 19 Aug 2026 · 14:05 · 2 Min. Lesezeit
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Basilea erhöht Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 nach starken Halbjahreszahlen

Basilea Pharmaceutica meldete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von CHF 119 Millionen – ein Anstieg um 14 % gegenüber CHF 104 Millionen im Vorjahreszeitraum. Getragen wurde das Wachstum vor allem durch die Antimykotika Cresemba und das Antibiotikum Zevtera. Das operative Ergebnis stieg um 32 % auf CHF 31,6 Millionen, während der Nettogewinn um 76,6 % auf CHF 27,9 Millionen zulegte.

Die Umsätze aus Cresemba und Zevtera beliefen sich auf insgesamt CHF 92,3 Millionen, darunter CHF 57,8 Millionen aus Lizenzeinnahmen und CHF 50 Millionen aus Produktverkäufen. Die nicht-dilutiven Mittel von BARDA und CARB-X verdoppelten sich fast auf CHF 26,7 Millionen, während die operativen Aufwendungen auf CHF 72 Millionen stiegen. Die liquiden Mittel und die beschränkten Barmittel beliefen sich per 30. Juni 2026 auf CHF 176 Millionen – ein Anstieg um 32,6 % gegenüber CHF 132,7 Millionen ein Jahr zuvor.

Das Basler Unternehmen erhöhte seine Jahresprognose für 2026: Der Umsatz soll nun um rund 15 % wachsen (bisheriger Ausblick: 10 %). Das operative Ergebnis wird nun auf etwa 40 % Wachstum geschätzt – doppelt so hoch wie die bisherige Prognose von 20 %. Die Einnahmen aus Cresemba und Zevtera werden nun auf rund CHF 210 Millionen veranschlagt, gegenüber bisher CHF 200 Millionen.

Cresembas weltweite Umsätze beliefen sich auf Basis der gleitenden Jahreszahl bis März 2026 auf 782 Millionen US-Dollar – ein Plus von 27 % im Jahresvergleich. Zevtera, das im Juli 2025 über den Partner Innoviva Specialty Therapeutics in den USA auf den Markt kam, genießt bis April 2034 Marktexklusivität. Die Lizenzeinnahmen werden für 2026 nun auf etwa CHF 125 Millionen geschätzt, gegenüber CHF 111,6 Millionen in 2025 und CHF 65 Millionen in 2022.

Basileas Pipeline umfasst unter anderem fosmanogepix, ein Antimykotikum in Phase 3 mit einem potenziellen Spitzenumsatz von rund 1 Milliarde US-Dollar und regulatorischen Entscheidungen für 2028–2029. Ceftibuten-ledaborbactam, das bei komplizierten Harnwegsinfektionen eingesetzt werden soll, soll Mitte 2027 in Phase 3 starten und könnte um 2030 auf den Markt kommen. Zudem startete das Unternehmen im ersten Quartal 2026 eine Phase-1-Studie zu BAL2420, deren Abschluss für Mitte 2027 erwartet wird.

Die Basilea-Aktie stieg nach den Zahlen um 8,3 % auf 58,70 US-Dollar und notierte damit nahe dem 52-Wochen-Hoch von 59,20 US-Dollar. Bis 2030 plant das Unternehmen die Kommerzialisierung von vier Produkten: Cresemba, Zevtera, fosmanogepix und ceftibuten-ledaborbactam. Ein Kapitalmarkttag ist für den 28. Oktober 2026 in Zürich angesetzt.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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