Die Ökonomen von Barclays sind der Ansicht, dass das erweiterte Programm der US-Kasernen zur Rückkauf von langlaufenden Wertpapieren nicht in der Lage war, die Zinsen nachhaltig zu senken, da die strukturellen Druckfaktoren weiterhin vorherrschen. Das Team für Zinstrategien der Bank, das von Jonathan Millar geleitet wird, stellte fest, dass ein großer Teil der anfänglichen Abnahme des Rendite-Anteils der 30-jährigen US-Anleihen – am 21. August auf 52,76 gesenkt, was 0,39 Punkte oder 0,74 % entspricht – am darauf folgenden Tag wieder auf ihren Anfangswert zurückging.
Die Bemühungen des Finanzministeriums, die als eine bescheidene Variante einer Intervention im Stil einer Operation Twist beschrieben werden, haben nur eine begrenzte Wirkung auf den Markt. Barclays führt den Widerstand gegen steigende langfristige Zinsen auf tiefere strukturelle Faktoren zurück, darunter eine Verschlechterung der fiskalischen Prognosen, den Wettbewerb um Unterschriftsinvestoren durch die Emissionen von Unternehmensanleihen im Zusammenhang mit KI sowie einen umweltbewussteren Investorenkreis des Finanzministeriums. Die Bank warnte, dass die Fähigkeit des Finanzministeriums, die Zinsen marginal zu beeinflussen, ohne fundementale Fortschritte weiterhin begrenzt ist.
Barclays machte auch auf internationale Precedenzverweise aufmerksam und verwies auf die Erfahrungen Japans, bei denen Versuche, die Emissionen von Long-Renten zu reduzieren, nur vorübergehende Renditeverluste hervorriefen. Die Bank schlug vor, dass die Federal Reserve sich von einer Reaktion auf steigende Terminkonstanten absehen sollte, da die breiteren Finanzbedingungen – gemessen am Finanzbedingungenindex der Fed – wenig auf Bewegung der Rendite von 30-jährigen Renten reagieren.
Die jüngsten Wirtschaftsdaten unterstützen eine Narrative über moderates Wachstum und eine allmähliche Disinflation. Die Arbeitslosenquoten im Juli entsprachen nicht den Erwartungen, während die Einzelhandelsumsätze stark rückgingen. Die jüngste Schätzung von Barclays für die Kern-PCE-Inflation im Juli beträgt 0,19% gegenüber dem Vormonat. Die Bank betonte, dass anhaltende Renditenverluste wahrscheinlich Fortschritte in den grundlegenden Faktoren erfordern, welche die Terminspreise erhöhen, anstatt marginale Anpassungen der Nachfrage.
Die nächsten politischen Schritte des Finanzministeriums bleiben ein Schwerpunkt vor den Aussagen von Fed-Vorsitzendem Warsh auf dem Symposium in Jackson Hole am 28. August, wo weitere Richtlinien zu Yield Management besprochen werden sollen.












