Avino Silver & Gold Mines Ltd. hat im zweiten Quartal einen Gewinn von 0,01 Dollar pro Aktie erzielt, der die von Refinitiv erwarteten 0,05 Dollar pro Aktie um 0,04 Dollar unterschritt. Die Umsätze betrugen 11,2 Millionen Dollar und lagen 12% unter dem Vorjahreswert. Die Analysten hatten mit 12,5 Millionen Dollar gerechnet.
Der in Vancouver ansässige Bergbaukonzern legte den Rückgang auf die niedrigeren Silber- und Goldpreise zurück, die im Quartal durchschnittlich 22,80 Dollar pro Unze Silber und 1.980 Dollar pro Unze Gold betrugen. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Preise um 11% bzw. 4%. Die Produktion sank ebenfalls, wobei die Silberproduktion um 18% auf 185.000 Unzen und die Goldproduktion um 9% auf 2.100 Unzen zurückging.
Der Vorstandschef David Wolfin nannte operative Herausforderungen und reduzierte Verarbeitungsleistungen in den mexikanischen Betrieben als Hauptgründe für das schwächere Ergebnis. Der Konzern hielt jedoch an seiner Vorjahresprognose für die Silberproduktion von 900.000 bis 950.000 Unzen und die Goldproduktion von 24.000 bis 26.000 Unzen fest. Eine Anpassung der Umsatz- oder Gewinnprognose gab es nicht.
Die Aktien von Avino fielen im Vorhandel um 3,2%.



