Asiatische Devisenmärkte und Dollar stabil vor US-VPI; Ölpreise ziehen wegen Hormus-Tensionen an
Die meisten asiatischen Währungen bewegten sich gegenüber dem Dollar kaum, da Händler auf die US-VPI-Daten warten, während die Brent-Rohölpreise infolge verschärfter Spannungen in der Straße von Hormus kletterten.

Die meisten asiatischen Währungen tendierten am Montag gegenüber dem US-Dollar kaum verändert, da sich Investoren im Vorfeld wichtiger US-Inflationsdaten im Laufe der Woche zurückhielten.
Der US-Dollar-Index, der den Greenback gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, hielt sich stabil nahe den jüngsten Niveaus, was eine vorsichtige Positionierung vor der Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (VPI) für Juli widerspiegelt. Der für Freitag angesetzte VPI-Bericht wird voraussichtlich neuen Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve geben.
Die Ölpreise legten am Montag zu: Die Brent-Rohöl-Futures stiegen über 82 $ je Barrel, da sich die geopolitischen Risiken im Nahen Osten verschärften. Die Spannungen in der Straße von Hormus, einer kritischen Schifffahrtsroute, haben die Sorgen vor potenziellen Angebotsunterbrechungen verstärkt. Die Risikoprämie an den Rohölmärkten hat zugenommen, während Händler die Entwicklungen in der Region beobachten.
Der japanische Yen zeigte sich mit 153.50 pro Dollar kaum verändert, während der südkoreanische Won bei 1,340.00 stagnierte. Der Offshore-chinesische Yuan legte um 0.1% auf 7.1850 zu und bewegte sich damit weiterhin in seiner jüngsten engen Spanne gegenüber dem Dollar.
Analysten wiesen darauf hin, dass die Devisenmärkte die Gewinne aus der Vorwoche konsolidierten, als sich der Dollar nach besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten auf breiter Front stärker gezeigt hatte. Der Fokus richtet sich nun auf die VPI-Veröffentlichung, welche die Erwartungen an die Zinsetscheidungen der Federal Reserve in den kommenden Monaten beeinflussen könnte.
Bei den Rohstoffen stiegen die Brent-Rohöl-Futures für die September-Lieferung um 1.2% auf 82.30 $ je Barrel, während US-WTI-Rohöl (West Texas Intermediate) um 1.1% auf 78.90 $ kletterte. Der Anstieg der Ölpreise erfolgte trotz eines stärkeren Dollars, der in US-Dollar denominierte Rohstoffe üblicherweise belastet.
Die Goldpreise gaben leicht nach, was die gemischten Signale von den Dollar- und Märkten widerspiegelte. Spot-Gold sank um 0.2% auf 2,410.50 $ je Unze, da Investoren die Nachfrage nach sicheren Häfen gegen die Erwartungen einer hawkistischen Fed-Haltung abwogen.
Händler werden zudem auf weitere Entwicklungen im Nahen Osten achten, wo regionale Spannungen die Ölpreise kurzfristig weiter stützen könnten.
Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.
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