Der dänische Biotech-Konzern Ascendis Pharma AS hat am Dienstag die zweiten Quartalsergebnisse veröffentlicht, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie betrug €1,32, was höher lag als der von Refinitiv veröffentlichte Konsens von €1,15. Der Umsatz für das Quartal belief sich auf €118 Millionen und übertraf damit den von den Analysten prognostizierten Wert von €105 Millionen.
Der dänische Biotechnologie-Konzern, der sich auf die Behandlung seltener Krankheiten konzentriert, führt die Übertreibung auf die starke Nachfrage nach seinem Flaggschiff-Produkt Skytrofa zurück, einem langwirkenden Wachstumshormon-Therapie für Kinder mit Wachstumshormon-Mangel. Die Umsätze in den USA haben Skytrofas Leistung weiterhin getrieben, wie der Konzern mitteilte.
Der Nettoüberschuss für das Quartal betrug €52 Millionen, im Vergleich zu €38 Millionen in der gleichen Periode des Vorjahres, was auf verbesserte operative Effizienz und nachhaltige Nachfrage nach seinen Therapien zurückzuführen ist. Ascendis hat seine Vorjahresprognose bekräftigt und behauptet, dass der Umsatz zwischen €450 Millionen und €470 Millionen und der bereinigte Gewinn pro Aktie zwischen €4,50 und €5,00 liegen wird.
Die Analysten bei Jefferies haben darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse die starke kommerzielle Umsetzung des Konzerns in einem wettbewerbsintensiven Markt für seltene Krankheiten unterstreichen. Die Aktien von Ascendis Pharma waren vor dem Markteintritt um 3,5% gestiegen, bleiben aber im Jahr bis dato um 12% unter dem Vorjahreswert.
Das Pipeline-Programm des Konzerns bleibt ein wichtiger Fokus, mit mehreren spätstadiums-Programmen in Entwicklung für weitere seltene Krankheitsindikationen. Ascendis erwartet, dass es im zweiten Halbjahr 2024 die Top-Linien-Daten aus seinem Phase-3-Test für sein nächstes potenzielles Produktkandidat veröffentlicht.



