Die in Luxemburg ansässige gewerbliche Immobiliengesellschaft Aroundtown SA rapportierte am Montag über die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2026, nach denen die Netto-Mieteinahmen mit 591 Millionen Euro unverändert gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres blieben.
Die Erträge aus Unternehmensaktivitäten sanken gegenüber dem Vorjahr um 4 % auf 144 Millionen Euro von 150 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA blieb mit 500 Millionen Euro stabil. Der Mietverkauf-Anstieg in vergleichbaren Basiswerten betrug 2,7 %. Der Gewinn für das Periodenband belief sich auf 218 Millionen Euro. Der Basic- und der Dilutionseinnahme pro Aktie betrug 0,08 Euro.
Das Unternehmen erhöhte seinen Anteil an der im Berliner Aktienmarkt notierten Grand City Properties von 62,5 % auf 84 % durch ein freiwilliges Übernahmeangebot und anschliessenden Marktkäufe. Aroundtown beendete zudem im ersten Halbjahr Verkäufe von Vermögenswerten im Umfang von rund 350 Millionen Euro zu gutgeschriebenen Buchwerten.
Die Bondaktivitäten umfassten im 1. Halbjahr 550 Millionen Euro an Neuemissen und 475 Millionen Euro an Tilgungen, nachdem im gesamten Jahr 1,6 Milliarden Euro eingeworben und 2,3 Milliarden Euro zurückgezahlt wurden. Der Kredit-Gewinn-Verhältnis stieg von 41% zum Jahresende 2025 auf 43% per Juni 2026.
Die EPRA-Nennwerte von Aroundtown stiegen um 3 % je Aktie auf 8,0 € von 7,8 € im Dezember 2025 und beliefen sich insgesamt auf 9,1 Mrd. €. Das Unternehmen zahlte die erste Dividende seit 2022 und verteilte am 6. Juli 0,08 € je Aktie, nachdem die Aktionäre am 24. Juni auf der jährlichen Hauptversammlung zustimmten.
Das Management bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr 2026 und stellte fest, dass der Rückgang des FFO I hauptsächlich durch höhere Finanzkosten verursacht wurde, die teilweise durch erhöhte Einnahmen aus Grand City Properties und niedrigere Coupons aus perpetuierten Wertpapieren aufgefangen wurden.












