Arcos Dorados Holdings, der grösste McDonald's-Franchisenehmer Lateinamerikas, veröffentlichte am Donnerstag bereinigte Quartalsgewinne, die die Markterwartungen übertrafen. Getrieben wurde das Ergebnis von einem stärker als prognostiziert ausgefallenen Umsatz.
Das Unternehmen meldete bereinigte Gewinne pro Aktie von 0,15 US-Dollar und lag damit 0,07 US-Dollar über der Konsensschätzung von 0,08 US-Dollar. Der Umsatz belief sich auf 1,1 Milliarden US-Dollar und überstieg damit die von Analysten im Rahmen einer Refinitiv-Umfrage erwarteten 1,05 Milliarden US-Dollar. Die Ergebnisse spiegeln die anhaltende Erholung in Schlüsselmärkten wie Brasilien und Mexiko wider, trotz anhaltender Währungsschwankungen.
Der Umsatz in bestehenden Filialen stieg im Jahresvergleich um 3,2 % und wurde durch Preisanpassungen am Menü sowie stabile Kundenfrequenzen gestützt. Die operative Marge verbesserte sich auf 7,8 % gegenüber 6,5 % im Vorjahreszeitraum, da Kosteneffizienzen höhere Arbeitskosten ausglichen.
Arcos Dorados betreibt über 2.300 McDonald's-Restaurants in 20 Ländern Lateinamerikas und der Karibik. Das Unternehmen setzt auf Preisanpassungen, um inflationsbedingte Belastungen abzufedern, die die Kaufkraft der Verbraucher in der Region beeinträchtigen.
Vorstandsvorsitzender Woods Staton betonte, dass trotz der herausfordernden Wirtschaftslage die Fokussierung auf preiswerte Angebote die Nachfrage stabil gehalten habe. Die starke Quartalsperformance unterstreicht die Widerstandsfähigkeit der Marke in einem wettbewerbsintensiven Fast-Food-Markt.
Die Aktien von Arcos Dorados stiegen nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen im vorbörslichen Handel um 3,5 % an.



