Morgan Stanley schätzt, dass der erste faltbare iPhone von Apple im Dezember-Quarter rund 14 Milliarden US-Dollar an Umsatz generieren könnte, was die potenziale Bedeutung dieses Produkts als wichtiger Umsatztreiber unterstreicht.
Analyst Erik Woodring erwartet eine Produktion von etwa 7 bis 8 Millionen Geräten im zweiten Halbjahr 2026, bei der der kumulative Output in der ersten Produktionskurve bis zu 20 Millionen Einheiten erreichen wird. Die Lieferengpässe, insbesondere bei Speicherkomponenten, dürften trotz Apples Fokus auf die Sicherung einer ausreichenden Komponentenzufuhr die kurzfristigen Stückzahlen begrenzen.
Der faltbare iPhone wird von Woodring als die wichtigste Formatänderung des iPhones seit dem iPhone X bezeichnet. Die für nächste Woche geplante Launch-Veranstaltung wird ein Wendepunkt in der Führungssituation markieren, da neuer CEO John Ternus das Gerät vorstellen wird. Apple-CEO Tim Cook, der die Produktpremieren seit 15 Jahren leitet, wird zum ersten Mal während dieser Zeit nicht als Keynote-Sprecher auftreten.
Die Analysten erwarten, dass das umklappbare Modell einen Aufpreis von mehr als 200 US-Dollar gegenüber den Vorjahresmodellen aufweist, was auf höheren Kosten für NAND- und DRAM-Speicher zurückzuführen ist. Das Gerät soll auch die 2nm-Prozesstechnik von TSMC nutzen, die auf eine Verbesserung der Leistung von künstlicher Intelligenz auf dem Gerät abzielt. Grundlegende Modelle wie der iPhone 18 und der iPhone Air 2 werden voraussichtlich erst im Frühjahr des nördlichen Hemiphsfer nicht veröffentlicht, was auf eine gestaffelte Rollout-Strategie hindeutet.












