Die Aktien von AP Moller-Maersk stiegen am Dienstag nach der Veröffentlichung stärker als erwarteter Quartalszahlen um, wobei die Gesellschaft auf robuste Frachtraten und operative Verbesserungen hinwies.
Die Gesellschaft meldete einen Netto-Gewinn von 1,2 Milliarden US-Dollar für das Quartal, ein Plus von 850 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahr, bei dem Analysten 950 Millionen US-Dollar erwartet hatten. Die Umsätze stiegen um 12 % auf 11,3 Milliarden US-Dollar, unterstützt durch nachhaltigen Bedarf im globalen Handel und diszipliniertes Kapazitätsmanagement.
Die Logistik- und Container-Schifffahrtssparte von Maersk trugen beide zum Übererfüllen bei, wobei die letztere von knappen Vorräten an Schiffen und reduzierter Verkehrsstauung in wichtigen Häfen profitierte. Der Vorstandschef Soren Skou betonte, dass Frachtraten trotz Entspannung der Lieferkettenengpässe weiterhin auf hohem Niveau blieben, während Kosteneinsparungen die inflationären Druckkraft ausgleichen halfen.
Analysten bei Jefferies stellten die Aktie auf 'Kaufen' von 'Halten' um, wobei sie die Resilienz der Gesellschaft in einem volatilen Schifffahrtsmarkt hervorhoben. Die Änderung folgte einer ähnlichen Maßnahme von Goldman Sachs, das seinen Preisziel auf 220 US-Dollar von 195 US-Dollar erhöhte. Die Aktien von Maersk stiegen um 4,5 % im Kopenhagener Handel, übertrafen damit den breiteren europäischen Transportindex.
Die Gesellschaft bestätigte ihre Vorjahresprognose, wobei sie ihre Erwartungen für die angepassten EBIT-Margen von 6 Milliarden bis 7 Milliarden US-Dollar bekräftigte, was auf die Zuversicht in nachhaltigen Bedarf trotz makroökonomischer Unsicherheiten hinwies.



