Die Kunstintelligenz-Firma Anthropic bereitet die Einführung einer Zweiklassen-Aktienstruktur vor, die dem CEO Dario Amodei und anderen Mitbegründern erhöhte Stimmrechte zuerwander lung vor einer geplanten Börsengang, wie aus einem Bericht der The Information hervorgeht.
Das in San Francisco ansässige Startup, das bekannt ist für die Entwicklung des Claude-KI-Assistenten, überlegt, eine отдеilige Aktienklasse mit Überwahldrehmöglichkeit auszuscheiden, um die Führungsschicht vor Investoren-Druck zu schützen, heißt es in dem Bericht. Diese Regelung wäre das erste Mal, dass die Gründer von Anthropic solche Stimmenrechte erhalten.
Die Mitbegründer von Anthropic besitzen derzeit im Vergleich zu den Gründern anderer großer Technologieunternehmen relativ kleine Eigentumsanteile. Dies ist ein Faktor, den das Unternehmen durch die vorgeschlagenen Veränderungen in der Unternehmensführung zu berücksichtigen sucht. Darüber hinaus plant das Unternehmen, seine bestehende Unternehmensorganisation zu bewahren, indem sie eine spezielle Aktienkategorie verwenden, um eine Mehrheit von Vertretern außerhalb der Aktionäre in den Vorstand zu wählen, erklärt das Unternehmen in dem Bericht.
Die Anpassungen in der Unternehmensführung sind Teil der umfassenderen Vorbereitungen für einen eventuellen Börsengang, der laut The Information der größte in der Geschichte sein könnte. Der Bericht benannte den 30. September 2026 als mögliche Zeitmarke für die Notierung, obwohl noch keine endgültigen Pläne festgestellt wurden.
Die Details der Abstimmungsvorgänge bleiben unbekannt, und die Pläne können sich ändern. Anthropic antwortete nicht auf Anfragen zur Kommentierung.













