Amazon Web Services wird gemäss einer erweiterten Partnerschaft mit NVIDIA bis zum Jahr 2028 zwei Millionen zusätzliche NVIDIA-GPUs in seine weltweite Infrastruktur deployen, wie die Unternehmen am Mittwoch bekanntgaben.
Die Zusammenarbeit wird die neuesten Grafikprozessorarchitekturen von NVIDIA – Blackwell, Rubin, Rubin Ultra und RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition – in AWS-Dienstleistungen integrieren, darunter Amazon EC2, Amazon Bedrock, Amazon SageMaker und Amazon EMR. Ziel ist es, die Leistung und die Skalierbarkeit von KI-Lasten zu verbessern, und zwar für unternehmenseigene und staatliche Kunden.
AWS wird ausserdem 100.000 NVIDIA-Grafikprozessoren einsetzen, um KI-Fabriken innerhalb einer sicheren AWS-Infrastruktur zu schaffen, die ausschliesslich für US-Regierungsaufgaben genutzt wird. Diese Einrichtungen werden klassifizierte Workloads bis einschliesslich Impact Level 6 unterstützen und den federalen Sicherheitsstandard für national Sicherheit relevante Anwendungen erfüllen.
Die erweiterte Partnerschaft umfasst die breitere Einführung der NVIDIA Vera-CPU und der Nemotron-Open-Model-Familie, die auf Amazon Bedrock und Amazon SageMaker verfügbar sind. AWS wird zudem die physische KI-Plattform von NVIDIA für Amazon Robotics nutzen und hierzu die Jetson-Module, die Bibliotheken von Omniverse sowie die Entwicklungsplattform Isaac für Roboteranwendungen integrieren.
Matt Garman, CEO von AWS, erklärte, dass Kunden nach Flexibilität bei der Auswahl von KI-Tools suchen und gleichzeitig eine nahtlose Integration über verschiedene Plattformen sicherstellen möchten. Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, betonte, dass die Nachfrage nach KI-Infrastrukturen die Prognosen übertrifft, und die Zusammenarbeit zwischen AWS und NVIDIA als wichtiger Wachstumstreiber in der KI-Era fungiert.
Die Bereitstellung der zusätzlichen GPUs ist zwischen 2027 und 2028 geplant und steht im Einklang mit den Infrastrukturausbauplänen von AWS.












