Die Aktien von ALK-Abelló A/S fielen am Donnerstag im Premarket-Handel um 6,35% nachdem das dänische Allergie-Immunotherapie-Unternehmen einen Erhöhung seines Umsatzes im zweiten Quartal um 18% in lokalen Währungen auf etwa 1,8 Mrd. DKK ausgewiesen hatte. Die Aktie stürzte von einem vorherigen Schlusskurs von 223,60 USD auf 209,40 USD und verlängerte damit den Verlust aus dem 52-Wochen-Hoch von 271,40 USD.
Der Netto Gewinn stieg im ersten Halbjahr 2026 um 26 % auf 776 Millionen DKK, während der operativen Gewinn um 20 % auf über 1 Mrd. DKK stieg. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 68 % von 66 % im Vorjahr und erwirtschaftete einen Bruttogewinn von 2,4 Mrd. DKK. Die Kapazitätskosten stiegen jedoch um 22 % und die Verkaufs- und Marketingkosten um 25 %, was dazu führte, dass die EBIT-Marge auf jehlter Jahressicht bei 25 % blieb.
Der Umsatzwachstum war breit gefächert, wobei die weltweiten Tablet-Verkäufe für das zweite Quartal in Folge 1 Mrd. DKK überstiegen und insgesamt um 22 % anstiegen. Europa lag vorn mit einem Zuwachs von 27 %, während Nordamerika um 17 % und die internationalen Märkte um 9 % zulegten. Anaphylaxis und verwandte Produkte wuchsen um 26 % auf 267 Mio. DKK und wurden angetrieben von einem 30-prozentigen Anstieg in Europa, wobei Deutschlands Marktanteil sich seit Anfang 2025 verdoppelte und auf etwa 50 % stieg.
ALK-Abelló hat seine Prognose für die Jahreserlöse auf einen Bereich von 14% bis 16% in lokalen Währungen (im Vergleich zu 13% bis 16%) angehoben und dabei sein EBIT-Marge-Ziel von etwa 26% beibehalten. Der freie Cashflow wird nun für das Jahr über DKK 1 Milliarde liegen, was mehr ist als bei den vorherigen Erwartungen.
Die Pipeline des Unternehmens umfasst einen Phase-III-Test für seine Tablette gegen Erdnussallergien, der vor dem Jahresende beginnen soll, sowie eine Phase-III-Ergebnismanuskriptanalyse für ACARIZAX, die für das 4. Quartal 2025 vorgesehen ist. Ein Phase-III-Test für GRAZAX in Japan ist für 2027 vorgesehen, parallel dazu ist eine mögliche klinische Entwicklung von ALK 014 im selben Jahr geplant.
Das Management stellte einen konstruktiven Dialog mit den Regulierungsbehörden in Europa und den USA zum Thema der Erneuerungsstudie fest und betonte den Einfluss des bevorstehenden Rabattanstiegs von 7% auf 15,5% am 1. Januar 2027 in Deutschland, der der Firma nach eigenen Angaben leicht höher als erwartet ist.









