Micron Technology (NASDAQ: MU) gab bekannt, dass es in den nächsten zehn Jahren 10 Milliarden US-Dollar in ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Boise, Idaho, investieren wird. Die Micron Research Labs werden sich darauf konzentrieren, Speichertechnologien zu verbessern, Rechen-Systeme zu entwickeln und die künftige Chip-Produktion zu unterstützen.
Die Anlage soll die Zusammenarbeit zwischen Kunden, Hochschulen, Regierungsbehörden und dem umfassenden Halbleiterökosystem fördern, um Fortschritte in der Branche zu erzielen. Die Investition folgt auf Microns bereits bestehenden Verpflichtungen von über 250 Milliarden US-Dollar für Produktions- und F&E in den USA und stärkt so die Rolle des Unternehmens im heimischen Halbleiterproduktionssektor.
Das neue Labor wird in den globalen Forschungs- und Technologiestätten von Micron in den USA, Europa, Japan, Indien, Singapur und Taiwan integriert. Die Ankündigung erfolgt in einer Zeit, in der der Bedarf nach Speicherchips, insbesondere Speicher mit hoher Bandbreite, die in KI-Infrastrukturen und -Arbeitslasten eingesetzt werden, stark ansteigt. Auch andere bedeutende Wettbewerber wie Samsung Electronics und SK Hynix haben ihre Kapazitäten gezielt erweitert, um den wachsenden Anforderungen durch KI gerecht zu werden.
Die Trump-Regierung hat die Herstellung von Chips im Inland zu ihren Prioritäten erklärt, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu reduzieren, die Wirtschaftsleistung zu steigern und die US-Führung in Kunstintelligenztechnologien zu behalten. Die Investition entspricht den allgemeineren federalen Bemühungen, die Halbleiterindustrie zu stärken.











