Die Aktien von Air France-KLM SA stiegen am Dienstag um 2,6 % auf 11,93 €, nachdem Kepler Cheuvreux seine Bewertung von"verkaufen"auf"halten"hochkorrigiert hat, was auf eine faire Bewertung nach einem starken monatlichen Rückgang aufgrund der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückgeht.
Der Broker erhöhte auch die Prognose für den Gewinn des Konzerns für das laufende Jahr um etwa 20 %, und führte als Grund dafür eine höhere als erwartet erzielte Performance in den Premium- und Frachtsegmenten an, die den steigenden Kraftstoffkosten entgegengewirkt hat. Die Aufwertung erfolgte nach einem Rückgang der Aktie um etwa 12 % im Vormonat, der Keynes Cheuvreux auf Ängste der Anleger in Bezug auf die regionale Instabilität zurückführte.
Die Gruppenumsätze im zweiten Quartal steigen gegenüber dem Vorjahr um fast 10 % auf 9,3 Milliarden Euro und üben damit den Konsensschätzungen Trotz. Die Ergebnisse des Unternehmens für Q2 wurden Ende Juli veröffentlicht, wobei die Analysten die robuste Nachfrage in Segmenten mit höherem Margen als den wichtigsten Treiber hervorheben.
Die Analysten von Kepler Cheuvreux gaben an, dass die aktuelle Aktienkursrichtung in Abwesenheit einer signifikanten Entspannung der Iran-Krise die Geschäftsperspektiven des Unternehmens berücksichtigt. Die Brokerage behielt ihr Kursziel bei 11,50 EUR, unverändert gegenüber der vorherigen Bewertung.
Die europäischen Märkte blieben zurückhaltend im Hinblick auf die allgemeine makroökonomische Unsicherheit, und der CAC 40 bewegte sich in einem engen Bereich. Die Anleger beobachten die mögliche US-Sanktionen gegen den Iran und deren potenziellen Einfluss auf die weltweit herrschenden Ölpreise sowie die Signale der Europäischen Zentralbank in Bezug auf die Zinspolitik vor dem Symposium in Jackson Hole.












