Das niederländische Kreditinstitut ABN Amro NV hat seine Jahresprognose am Dienstag nach der Veröffentlichung des zweiten Quartals umgesetzt. Der Nettoerlös für die drei Monate bis zum 30. Juni betrug 543 Millionen Euro und übertraf die von Analysten erwarteten Vorhersagen deutlich.
Der Nettoerlös des Bankhauses stieg um 12 % im Vergleich zum Vorjahr, getrieben von höheren Umsätzen in seinen Kerngeschäften. Der operative Gewinn erhöhte sich auf 1,8 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Kosten blieben dagegen weitgehend stabil.
ABN Amro erklärte, dass der bessere als erwartete Leistungszuwachs auf die resiliente Kundenaktivität und verbesserte Margen in seinen heimischen und internationalen Geschäften zurückzuführen sei. Die Bankgeschäfte des Unternehmens verzeichneten den stärksten Wachstum, unterstützt durch höhere Geschäftsaktivitäten und Transaktionsgebühren.
Basierend auf den Ergebnissen des zweiten Quartals hat ABN Amro seine volljährige Prognose angepasst und einen Nettoerlös in Höhe von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro für das gesamte Jahr prognostiziert, was einem Anstieg gegenüber der vorherigen Prognose von 1,8 bis 2,0 Milliarden Euro entspricht. Die Bank hat auch ihre Dividendenpolitik beibehalten und ihre Pläne bestätigt, überzählige Kapital an die Aktionäre zurückzugeben.
Analysten hatten von ABN Amro einen Nettoerlös von 480 Millionen Euro für das Quartal erwartet, wie aus einer von der Bank selbst erstellten Konsensvorhersage hervorgeht. Die Aktien des Bankhauses stiegen um 2,1 % im frühen Handel auf die Nachricht an.
Die aktualisierte Prognose von ABN Amro unterstreicht die Zuversicht des Bankhauses in seine operative Dynamik trotz der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten, einschließlich der erhöhten Zinsen und geopolitischen Risiken.


