Die US-Börsen eröffnen am Dienstag mit einer durchwachseneren Stimmung nach einem verlängerten Wochenende, geprägt von steigenden Ölpreisen und wachsenden Unsicherheiten über die Zentralbankpolitik. Vor dem Handelsstart lag der Dow Jones Industrial Average bei 53.013 Punkten, rund 0,8 % niedriger als am Vortag, nachdem er bereits am Freitag eine leichte Erholung zeigte. Der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete hingegen nur eine minimale Erholung von 0,1 % und stand bei 29.568 Punkten, nachdem er vor der Pause durch starke Halbleitertitel profitiert hatte. Analysten bei IG erwarten weiterhin eine vorsichtige Einschätzung der Märkte, die sich in einer Phase der Anpassung befinden, vor dem Hintergrund globaler Zentralbankpolitik-Anpassungen. "Wir sind wahrscheinlich gerade in einer Verdauungsphase", sagte Anastasia Amoroso von der Partners Group, die auf eine mögliche Konsolidierung oder Rückgänge der Kurse hinweist, da die Märkte die jüngsten Entwicklungen verarbeiten müssen. Ölpreise stiegen weiter, wobei Brent-Rohöl bei über 98 US-Dollar pro Barrel lag – kurz vor der psychologisch relevanten Marke von 100 Dollar. WTI-Rohöl folgte einem ähnlichen Trend, getrieben durch geopolitische Spannungen, insbesondere die Angriffe der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien, was zu Produktionsausfällen in der Golfregion führte. Die kommende Woche könnte durch den Arbeitsmarktbericht und mögliche Inflationsdaten zusätzlich belastet werden, die die Erwartungen an eine weitere Leitzinsanhebung der Federal Reserve verstärken könnten. Die EZB wird bereits am Donnerstag erneut zinspolitisch eingreifen. Ölkonzerne wie Exxon Mobil und Chevron profitierten vorbörslich von der Ölpreisentwicklung mit Kursgewinnen von über 1 %. Der Brennstoffzellenhersteller Bloom Energy erwartete zudem ein starkes Kursplus von 6,2 % nach seiner Aufnahme in den S&P 500. Im Gegensatz dazu zeigte sich die Biotech-Aktion Dyne Therapeutics vorbörslich stark unter Druck: Die Aktie verlor rund 29 %, da sie mit negativen Nachrichten von Novartis konfrontiert wurde. Der Pharmariese Novartis verfehlte in einer Phase-III-Studie das primäre Studienziel für das Medikament Del-desiran gegen die Muskelkrankheit Myotone Dystrophie (Typ 1). Während die US-Bank Jefferies einem Medikamentenkandidaten von Dyne noch Chancen einräumt, könnte dies den Aktienpreis zunächst nicht ausreichend stützen. Boston Scientific verlor ebenfalls vorbörslich 2,5 %, nachdem es mit den Auswirkungen einer Cyberattacke und dem Risiko eines Zielverfehlens in seinen Jahresvorhersagen konfrontiert wurde.
US Markts: Dow Jones fällt vorbörslich 0.8 %, Nasdaq 100 stabil
Ölpreise und Zinserwartungen belasten Aktienkurse; Ölmultis profitieren von Brent-Rückgang, Biotech-Aktien unter Druck durch Novartis-Nachrichten.
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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 13 Sept 2026 · 20:44 · 2 min read
This article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
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Priya Anand
Equities & Earnings Desk
Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.
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