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Halbleiter-Aktien profitieren von KI-Nachfrage und asiatischen Märkten

Positive US- und asiatische Marktentwicklungen stützen europäische Halbleiteraktien, während die KI-Rechenleistungstrend weiter dominiert – mit Fokus auf Energiebedarf als kritischer Wachstumsfaktor

DC
David Chen · Commodities Desk · 13 Sept 2026 · 06:46 · 2 min read
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Halbleiter-Aktien profitieren von KI-Nachfrage und asiatischen Märkten

Europäische Halbleiteraktien erlebten am Montag einen Auftrieb, getrieben durch positive internationale Entwicklungen, insbesondere in den USA und Asien. Der Nasdaq 100 stieg dank starker Performance bei Chipherstellern wie Sandisk, Marvell und Seagate, während asiatische Indizes wie der südkoreanische Kospi und der japanische Nikkei 225 ebenfalls deutlich zulegten. Diese Bewegungen wurden von der Erwartung unterstützt, dass ein neues ChatGPT-Modell von OpenAI die Nachfrage nach KI-Rechenleistung weiter anheizt. Trotz Marktunsicherheiten bleibt die KI-Thematik für Anleger zentral, wie Marktanalysten betonten. Asiatische Märkte schnitten dabei besonders robust ab, indem sie die negativen Arbeitsmarktdaten der USA als Reaktion aufwiesen, die US-Börsen an einem Feiertag geschlossen blieben. Infineon, der führende deutsche Halbleiterkonzern, verzeichnete mit einem Plus von 2,9 % den größten Kursgewinn im deutschen Leitindex. Analysten wie Malte Schaumann von Warburg Research sehen in der Aktie weiterhin Potenzial, besonders angesichts der steigenden Nachfrage nach KI-Chips. Auch Zulieferer wie Elmos (MDax +2,7 %) und Suss Microtec (bis +3,4 %) profitierten von der KI-Euphorie. Neben Halbleitern stiegen zudem Siemens Energy und Hochtief, da beide als indirekte Gewinner des KI-Rechenzentren-Booms gelten – getrieben durch den hohen Strombedarf dieser Infrastruktur. Im breiteren Stoxx Europe 600 lag der Tech-Sektor mit einem Plus von 0,4 % deutlich vorne, während STMicro, ASML und Elektrokonzerne wie Schneider Electric und ABB klare Kursgewinne verbuchten. Im Gegensatz dazu verloren Software-Aktien wie SAP (-1,9 %) und TeamViewer (-3,4 %) weiter an Wert, da sie mit den Risiken einer möglichen Verdrängung durch autonome KI-Systeme konfrontiert sind. Ein zentrales Thema bleibt jedoch die Energieversorgung: KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr Megawatt, sondern teilweise Gigawatt Leistung – ein globaler Wettbewerb um verfügbare Stromkapazitäten entfacht. Hyperscaler sichern sich bereits langfristige Abnahmeverträge, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten hinter der Nachfrage zurückbleiben. Geopolitische Spannungen, etwa im Iran-Krieg, verschärfen zudem die Stromknappheit. Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte dies ein neues Wachstumschancenfeld bieten, während ausgewählte Unternehmen als nächste KI-Gewinner identifiziert werden.

This article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
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Written by
David Chen
Commodities Desk

David reports on energy, metals and agricultural markets, tracking how supply signals and safe-haven demand move prices across the commodities complex.

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